Führung, Veränderung und das, was Menschen wirklich bewegt
00:00:00: Herzlich willkommen zum Podcast Transformation und Leadership.
00:00:04: Ich bin ein Host, Ricardo Schmid.
00:00:07: Und ich bin dein host Miriam Soliba.
00:00:09: Und Miriam du hast wieder die Sprache gewechselt.
00:00:12: Genau!
00:00:13: Seit der letzten Folge hast du gefunden wow ja komm wir sprechen weiter Schweizer.
00:00:18: ist es Deutsch oder?
00:00:19: Genau oder wir sind einfach so gut zwei Sprachungen unterwegs oder?
00:00:24: Ja genau auch wir sind aus der Schweiz.
00:00:28: ist sie an vier?
00:00:29: Wir haben ja vier Sprachen oder in der Schweiz, also von dem her können wir sicher auch noch eine Fünfte mit dem schweizerischen Deutsch.
00:00:36: Nein das ist natürlich ein ganz anderer Grund heute!
00:00:39: Wir haben einen Gast.
00:00:40: Einen Gast wohnt eigentlich wie irgendwie nahe.
00:00:45: er wohnt auch am Rhein wie wir am Rhein wohnen aber einfach ein bisschen weiter Oben im Norden und nämlich in Koblenz.
00:00:53: Und der Gast ist der Christian Karlstedt.
00:00:56: Und herzlich willkommen, Christian bei uns!
00:00:58: Herzlich willkommen.
00:01:00: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:02: Ja, Christian wir starten auch bei dir wieder mit unserer Einstiegsfrage.
00:01:07: Und zwar gab es einen Moment in deinem Leben, indem du bewusst gesagt hast so wie bisher geht's nicht weiter.
00:01:14: jetzt verändere ich etwas.
00:01:18: gab sogar mehrere Momente in meinem Leben.
00:01:22: Ich glaube, der erste war wo ich das erste mal unternehmerisch gescheitert bin.
00:01:27: da habe ich festgestellt irgendwie so immer wieder die gleichen Ergebnisse immer wieder... ...die ganze Zeit gehasselt, die ganze zeit unheimlich viel Energie aufgewendet und es ist war wieder nicht das Ergebnis was ich mir irgendwie erhofft hatte.
00:01:45: Bei dem Mal war es dann wirklich so krass, dass ich wirklich unternehmerisch gescheitert bin.
00:01:51: Mein Unternehmen war dann Vergangenheit und das war der Moment, wo ich dachte, wenn ich jetzt so weitermache, wo soll das hinführen?
00:02:02: Und da war dann der Moment wo ich sagte okay irgendwas muss ich jetzt anders machen.
00:02:06: Okay super interessant!
00:02:08: Wir kommen sicher nochmals tiefer darauf ein auf den Weg Und wie unsere Gäste sie wissen, wir wollen natürlich so richtig wissen wer ist der Christian oder das ist so der Weg.
00:02:19: Ich finde es immer so lustig mit dem Rhein.
00:02:21: oder er entspringt an den Rheinkwelle bei uns und bei ihr ist er richtig groß und wir starten zu quasi ein bisschen bei der Rheinquelle.
00:02:29: ja der Christian was macht dich aus?
00:02:34: Ein bisschen woher kommst du?
00:02:36: vielleicht früher bevor Du Unternehmung gegründet hast.
00:02:42: Also, fangen wir mit meiner Geburt an.
00:02:44: Ich bin geborene Thüringen also im Osten damals noch.
00:02:49: Bin dann aber sehr schnell in meine Familie oder meinen Vater sind wir dann in nach Westdeutschland gezogen und das war dann auch da wo ich aufgewachsen bin viele viele Jahre Und ich war immer ein bisschen einen Einzelgänger Aber ich habe mich so dazu gemacht sagen was war so?
00:03:08: Aufgrund diverser Erfahrungen?
00:03:13: Ja, und dann bin ich ... Ich hab mich immer schon für technische Dinge interessiert.
00:03:18: Und so bin ich dann zur Informatik gekommen.
00:03:21: Das war meine ersten beruflichen Schritte.
00:03:25: Hab dann aber sehr schnell gemerkt, während meines Studiums ... Ich lass mir ungern was sagen!
00:03:34: Da habe ich dann schon mein erstes Unternehmen gegründet.
00:03:38: damals mit, glaubt, zwei in zwanzig war ich?
00:03:43: Und ja, diese Passion frei zu arbeiten, sag ich mal.
00:03:48: Sofern man das so nennen kann hat mich seit dem nie losgelassen.
00:03:52: und so bin ich dann von Anfangs IT über Marketing bis hin zur persönlichen Begleitung die ich heute mache.
00:04:02: Gewechselt sie verschiedenen Stufen durch.
00:04:07: Du hast gesagt eben du hast dann schon also während dem Studium dein erstes Unternehmen gegründet?
00:04:12: Das habe Wichtig ist, da hattest du ja vorige Zeit.
00:04:16: Studieren geht ja so nebenbei.
00:04:19: oder war das Unternehmen Gründen nebenbei?
00:04:23: Es war anfangs nebenbei weil ich kam jetzt nicht aus einem wohlhabenden Elternhaus.
00:04:30: Ich musste gucken wie ich während meinem Studium auch irgendwo Einkommen generiere und ich habe damals Nachhilfe Sachen gemacht und so und habe festgestellt dass es ziemlich viel zeitaufwand ... für relativ wenig Outcome.
00:04:44: Und dann, weil ich weiß nicht mehr genau wie es zu mir kam auf jeden Fall... ... kamen dann so ein paar Ideen zu mir oder damals ja das waren bisschen ältere Freunde die sagten hier du kennst dich doch damit aus mit IT und so weiter wir brauchen da einen wir wollen eine online Community machen.
00:05:06: Das war mein Start in dieses selbstständige Business.
00:05:09: Ich habe damals Online-Programmierung gemacht Und ja, so hat sich das dann einfach entwickelt und weil es... Das war damals die Zeit Anfang der zweitausender wo wirklich diese Online-Thematik überhaupt zu Webseiten und Onlineprojekte
00:05:23: usw.,
00:05:23: wo das auch stark gebummt hat.
00:05:26: Und so blieb es nicht nur bei einem Projekt sondern da wurden relativ schnell viele Projekte draus.
00:05:31: und dann war das Studium dann nebenbei!
00:05:42: Und so lange die Kollegen nicht irgendwelche aus Amerika sind, die dann eine große Community-Plattform gebaut haben.
00:05:49: Ist das ja okay oder?
00:05:51: Nee, die Partner hatte ich nicht!
00:05:56: Ich glaube, ich hätte sie auch gar nicht gewollt.
00:05:57: im Nachgang von daher war das gut sowieso.
00:06:00: Vielleicht so dass das Grundrausch und das finanzielle dass sich das mit sich trägt.
00:06:08: Das wäre nach Spannen gewesen.
00:06:10: Okay, ich habe ja ganz ein... Du hast eine Lehre als Kommunikations-Elektroniker gemacht?
00:06:17: Wie habe ich das gelesen?
00:06:19: und Studium Informationstechnika.
00:06:22: Ist das nachher Informatiker oder...?
00:06:25: Die Informations-Technik war eher die Schnittstelleninformatik zwischen Hardware und Software.
00:06:31: Ich habe aber trotzdem sehr viel Software-Seitig damals schon gemacht, auch im Studium gehabt.
00:06:37: Und so bin ich dann einfach in die Online-Programmierung gekommen.
00:06:42: War mehr ein hauptthema im Studiums.
00:06:46: Es war so ein Teilthema.
00:06:48: Hat mich aber aufgrund der Wirkung, die man damit erzielen konnte relativ schnell angefixt weil das war ein IT Bereich wo man sehr schnelle Ergebnisse auch in Richtung... ... User zeigen konnte.
00:07:04: Also wenn ich jetzt eine Software entwickel, dann ist das ein Riesen... oder war es damals einen riesen Aufwand bis da der erste User mal davor saß?
00:07:12: Da war sehr viel Zeit vergangen und an der Online-Programmierung hat mich damals schon gereizt weil einfach sehr schnell Ergebnisse sichtbar waren.
00:07:21: Und man sehr schnell Resonanzfeedback von den Betrachtern bekommen hat.
00:07:27: Das hat mich schon immer so... Begeistert oder auch eben dann fasziniert oder angetrieben.
00:07:33: Da einfach diese Nahbarkeit zum Benutzer, der das nutzt was du da gemacht hast.
00:07:42: Was bei normaler Software damals weit weg war.
00:07:49: Und das Studium hast du dann abgeschlossen und deine Firma weitergeführt?
00:07:57: Genau!
00:07:57: Ich hab
00:07:57: das nebenbei fertig gemacht und habe aber wirklich dazu derzeit schon sehr viel dann in der Online-Programmierung gemacht.
00:08:07: Und es hat sich dann so weiterentwickelt, weil damals war's auch die Zeit wo diese ganzen online Marketing Themenaufgaben Google AdWords hieß es damals noch was da kamen und das habe ich dann alles mitgenommen.
00:08:19: und so ist aus diesem online... Programmieren ist dann ja so eine Werbeagentur fast geworden, weil einfach immer mehr Themen dazu kamen und ich habe immer versucht die Bedürfnisse der Kunden zu bedienen.
00:08:37: Und zwar nicht nur sagen hier hast du ein Baustein und sie zu wieder mit dem Rest klar kommen sondern meinen Anspruch war schon immer das im Großen Ganzen zu sehen und ich weiß heute dass es einer Fähigkeit von mir ist der große komplexe Zusammenhänge sehr leicht zu erfassen und auch zu transportieren.
00:08:55: Und das Nachgang war damals eben auch schon so, dass ich immer versucht habe die Kunden nicht nur mit einem... in einem Bereich zu begleiten, sondern immer geguckt habe wie passt das ins gesamte Konstrukt irgendwo rein?
00:09:09: Wie passt jetzt das Online-Portal in den gesamten Auftritt oder die gesamte Außenwirkung und so weiter.
00:09:15: Und deswegen ist es dann eben nicht bei der Programmierung geblieben, sondern deswegen kamen auch diese Marketingaspekte nach und nach mit rein.
00:09:24: So waren wir am Ende eine Werbeagentur fast!
00:09:27: Okay, und hast du das einfach gelernt?
00:09:30: Für dich selbst?
00:09:31: oder hast du da nochmals eine Weiterbildung gemacht im Marketing.
00:09:35: Und ist es so passiert in dieser Zeit?
00:09:38: Also die ersten Jahre ist es einfach so passiert.
00:09:41: Das kam ... Die Idee oder eine Anforderung... Wenn jemand gefragt hat, kannst du das mitmachen?
00:09:47: Habe ich nie gesagt nein!
00:09:49: Ich habe gesagt schauen wir einen Weg finden.
00:09:52: Und so ist das alles, dann hat sich das so entwickelt.
00:09:55: eine Weiter- oder eine Fortbildung habe ich erst viel später gemacht, um irgendwie dann belegen zu können was ich kann.
00:10:01: Das war dann mehr so im Nachgang ein Zertifikat dafür zu bekommen.
00:10:05: aber der Anfang war alles also ein bisschen Learning by Doing und ich glaube das war auch für uns gut weil wir dadurch nicht diese eingefahrenden Standardwege genutzt haben wie sie klassische Agenturen gemacht haben, weil es haben ja schon immer so gemacht sondern wir hatten immer andere Lösungen wirklich auf den Kunden zugeschnitten.
00:10:26: und ich glaube, das hat uns damals auch ausgemacht an der Stelle.
00:10:31: Du hast vorhin gesagt wir sind so auf die Bedürfnisse der Kunden eingegangen
00:10:36: wie
00:10:37: ja ist doch nicht so einfach.
00:10:40: auch wenn man innovativ ist wollen dann dass die Kunden auch wirklich oder entwickeln wir jetzt etwas?
00:10:46: das wird zwar cool finden aber die Kunden Wie habt ihr das so gespürt, dieses Kundenbedürfnis?
00:10:56: Gab es einen Weg den du gesagt hast, dass habe ich einfach richtig gut gemacht.
00:11:01: Ich würde klar sagen ist eine Mischung aus beidem.
00:11:03: also ich hab mir immer schon sehr sehr früh die Frage gestellt wie wäre ich jetzt als Benutzer oder als Kunde?
00:11:10: wie würde das auf mich wirken?
00:11:13: und ich glaube das habe ich auch sehr gut meinem Team damals transportiert bekommen an der stelle diesen blickwinkel einzunehmen weil das ist ein punkt wo glaube ich sehr viele.
00:11:24: Agenturen damals oder zum großen teil auch heute noch dran scheitern, dass sie ihre brille auf haben wie du gerade sagtest mir was finde ich jetzt gut was glaube ich jetzt was für den gründengut ist?
00:11:36: Oder für den nutzer?
00:11:37: und setze das dann um ohne wirklich dabei die andere seite zu eineinhalb prozent mitzunehmen.
00:11:42: und das war schon immer mein anspruch weil ich gesagt Die Kunden oder die Kunden der Kunden sind meine Daseinsberechtigung.
00:11:50: Das ist der Grund warum es mich gibt, warum wir überhaupt einen Auftrag kriegen.
00:11:54: also sollte das doch auch unsere oberste Priorität sein diese so zu bedienen und so zufriedenzustellen dass sie das auch nutzen wollen was wir da tun.
00:12:04: Und das hat eben mein dem Blickwinkel auch in der Entwicklung oder auch in Kampagnen erstellung usw.
00:12:11: immer sehr zum Betrachter oder Endnutzer verlagert.
00:12:16: Und auch in der Zusammenarbeit mit dem Kunden war das immer der Fokus, also es war nicht ich habe hier eine Lösung für dich.
00:12:24: Nimm sie oder lass es bleiben sondern wir haben die Lösungen immer gemeinsam entwickelt um einfach auch... ...nicht die Standardlösung zu liefern.
00:12:33: natürlich gab es Standard-Elemente wie überall aber... Ich hab mal so aufgebaut dass es trotzdem passend für den Kunden war und das war das was ich damals schon ... was mich damals in der Marketingagentur, weil schon immer ... ... sagst du das mal wirklich angekotzt hat.
00:12:48: Das Standstandardsachen dem Kunden als individuell verkauft wurden für viel Geld und der Kunde im Endeffekt... ... nicht wirklich seinen Nutzen daraus hatte?
00:13:01: Was ich jetzt noch spannend empfinde, du hast einleitend gesagt,... ... dass du als Kind und nachher noch viel alleine unterwegs warst oder so.
00:13:11: Und jetzt hast du auf einmal eine Firma mit deinem Team, oder wie groß war so deine Firma?
00:13:17: Also am Ende waren wir zehn Leute.
00:13:19: Okay und wie hast du das nachher geschafft um Leute zu führen?
00:13:24: Das ist so...
00:13:25: Das war eine sehr große Herausforderung für mich.
00:13:28: Ah Spanel ja!
00:13:30: Weil ich grundsätzlich damals noch auf dem Trichter war, ich mag keine Menschen die waren nicht kalkulierbar, die waren für mich nicht greifbar Die machen Dinge, die ich nicht vorhersehen kann.
00:13:42: Deswegen war ich ja in der IT weil da wusste ich was passiert.
00:13:45: Der technische Blick war, das war kalkulierbar mit Risiko und so weiter... Was da passiert?
00:13:52: Aber Menschen out of control für mich!
00:13:57: Und es war schon herausfordernd.
00:14:00: Ich hatte damals zum Glück eine Partnerin, die mir gezeigt hat dass Menschen doch Böse sind, wie ich sie im Kopf hatte oder so meine Erfahrungen bis dahin waren.
00:14:16: Und ich habe mich einfach entwickelt glaube ich.
00:14:17: Es war viel Dialog und es war ganz häufig über meinen Schatten springen das definitiv.
00:14:25: Ich wusste aber ist geht nicht ohne.
00:14:27: Also heute würde ich sagen, okay, ich bleib beim meinem.
00:14:30: Ich nehme jetzt einen KI-Mitarbeiter oder ein Agentin.
00:14:33: Ich brauche die Mitarbeiter nicht so weit war mir damals aber noch nicht.
00:14:36: Du
00:14:37: hast gerade meine Gedanken gelesen und das waren ja reale Mitarbeiter und nicht Advertare.
00:14:44: Genau für das was ich damals wollte oder dass wir tätig waren ging es einfach nicht alleine.
00:14:49: also ich hatte war am Limit.
00:14:52: Das heißt ich brauchte Unterstützung Da mir da eben das Kundenwohl immer wichtiger war als ich selbst sage mal, musste ich Mitarbeiter einstellen.
00:15:03: Also musste ich auch irgendwo für mich einen Weg finden mit den Mitarbeitern zusammenzuarbeiten.
00:15:10: und wenn ich das reflektiere würde ich sagen Ich habe es damals schon gut geschafft meine Passion oder meine so dieses Dieses dahinter dieses warum zu transportieren was mir ist in der Im Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern immer einfacher gemacht hat.
00:15:27: Weil ich nicht sagen musste, du musst jetzt hier und hier, sondern das war immer ein Miteinander dadurch.
00:15:33: Würde ich so heute als Fazit ziehen?
00:15:38: Super, super interessant oder es ist so... weil es ja extrem wichtig oder auch dieses Schritt und dieses Bewusstsein.
00:15:46: Oder gehe ich diesen Schritt mit Mitarbeitenden?
00:15:48: oder wenn es eben nicht funktioniert?
00:15:52: immer noch weiter betragen.
00:15:54: Was kann ich dann machen?
00:15:57: Wie gehe ich dort vor, aber wenn es gut funktioniert hat passt das ja hervorragend.
00:16:02: Es war auch für mich nie die Frage ob oder nicht sondern es war immer nur die Frage okay wie komme ich jetzt weiter?
00:16:10: Und da war das einfach, also es war nicht die Frage stelle ich jetzt mit dabei der ein oder nicht sondern Ich wollte ja weiterkommen.
00:16:14: Also war das nur die Option?
00:16:16: Also waren nicht die Option Stelle ich Mitarbeiter eine oder nichts.
00:16:18: und die Option.
00:16:19: Es war fest dass sich die Einstelle die Option weil nur wie kann ich das Jetzt für mich mit mir und meiner Haltung zu Menschen irgendwie händeln?
00:16:27: Das war Die Entscheidung oder die option die ich an der Stelle für mich hatte weil in einer anderen Option gab's nicht
00:16:32: Ja
00:16:34: und war ja für dich dort auch spannend du hast es ja schon kunden Und sind ja auch Menschen, aber ist trotzdem eine andere Ebene in dem Fall.
00:16:45: oder war eine andere Ebene zu dem Zeitpunkt für dich so Kunden-Menschen.
00:16:50: Aber dort hast du das Produkt und am anderen Ort war es die Zusammenarbeit?
00:16:55: Genau!
00:16:56: Das waren wirklich zwei Welten.
00:17:00: weil beim Kunden war ich ja dafür da um den glücklichzumachen sage ich jetzt mal ganz runtergebrochen Da habe ich auch die Fragen gestellt, was muss ich denn machen um den Kunden glücklich zu machen.
00:17:12: Bei einem Mitarbeiter ist es ja wie du sagst eine ganz andere Ebene.
00:17:16: da muss das ein Miteinander sein und... ...wie bringe ich jetzt die Menschen dazu die für mich arbeiten einen gleichen Strang zu ziehen?
00:17:23: Und auch das Projekt jetzt zu unterstützen oder auch da Kundenkontakt zu übernehmen usw.. Das waren für mich zwei Welten, die ich lange nicht zusammengebracht habe.
00:17:37: zwei getrennte, getrenne Baustellen.
00:17:41: Okay okay und dann eben du warst ja in diesem Marketing Agentur online und dann ging es ja wie weiter oder?
00:17:56: Also wenn ich jetzt aus heutiger Reflexion, muss ich das mal sagen, war mir damals nicht so bewusst aber ich habe mir immer bei meinen Tätigkeiten Die Frage gestellt, was erfüllt mich jetzt gerade hier oder was ist das?
00:18:07: Was mich gerade begeistert.
00:18:09: Und ... Das war damals immer die Arbeit mit den Menschen wirklich.
00:18:15: Man mag es jetzt nach dem, was ich grade gesagt habe, wirklich glauben aber dass ist das, was mich immer wirklich erfüllt hat.
00:18:22: Den Menschen bei ihrer Lösungsfindung zu helfen und... Dass eigentlich Agentur leben.
00:18:29: Ich hab's eben schon mal so ein bisschen angedeutet.
00:18:31: Hat mich da wirklich ... wirklich genervt.
00:18:38: Diese Branche, die da wirklich so eingefahren war damals, wo ich gesagt habe, ich hab keine Lust mehr darauf.
00:18:45: Ich will die Bedürfnisse der Kunden unterstützen und nicht dieses ganze Agenturwesen.
00:18:52: was da alles drumherum noch dann entstanden ist.
00:18:54: Jetzt habe ich gesagt, okay, ich verlasse die Agentur oder ich verkaufe die Agenturen Gehe den nächsten Schritt.
00:19:02: und dann war die Frage, was ist der nächste Schritt?
00:19:05: Während meiner Agenturzeit habe ich mir immer die Frage gestellt.
00:19:11: Wie kann ich denn das, was der Kunde braucht herausfinden?
00:19:15: oder ist heute auch aus meiner Sicht immer noch ein riesen Gap zwischen Unternehmen und Agentur des Verständnis füreinander?
00:19:23: Die Marketingagentur hat häufig nicht die zeitlichen Ressourcen sich wirklich auf den Kunden einzulassen Weil es bezahlt keiner in der Form, wie's notwendig wäre.
00:19:34: Dass man wirklich dieses tiefe Verständnis für den Kunden erlangt außer man arbeitet viele, viele Jahre zusammen.
00:19:43: Das ist die eine Seite und der Kunde versteht nicht was die Marketingagentur die ganze Zeit sagt oder wo was was was das Blickwinkel da ist.
00:19:51: Und das war dann, wo ich das Potenzial gesehen habe.
00:19:55: Bin ja eigentlich die ganzen Jahre schon in dieser Zwischenrolle, dass ich dieses Verständnis herstelle zwischen Agenturleben oder Agenturblickwinkel Marketing und den Unternehmen.
00:20:08: Und das war dann mein Part wo ich gesagt habe ok ich gehe in die Rolle des Netzmal Übersetzer so der Begleiter eben dann auf Unternehmensseite das Thema Marketing und hab da Wie gesagt, die Agentur Welt verlassen und habe dann da schon in die Begleitung von Unternehmen oder Führungsteams gegangen damals eben mit Schwerpunkt Marketing.
00:20:30: Bei Marketing ist bei den meisten mittelständischen Unternehmen ein Tool aber nicht zentrales Denken oder kein Unternehmenszweck an sich.
00:20:43: Und das hab ich damals schon durch Schulungen, durch ganz viele Seminare auch gegebenen in dem Bereich damals um einfach da Ein Verständnis auch für Marketing im Unternehmen zu schaffen damit diese Hürde abgebaut wird.
00:20:57: und was ich damals auch ganz wichtig fand, dass die Unternehmen endlich Verantwortung für ihre Außenwirkung übernehmen.
00:21:05: Weil das ist das was häufig.
00:21:07: Ich glaube es heute immer noch so wenn ich das mal reflektiere.
00:21:12: Ich engagier meine Agentur und dann habe ich damit ja nichts mehr zu tun.
00:21:17: Und das ist aus meiner Sicht absolut nicht.
00:21:19: Also Marketing ist Chefsache immer noch und gehört es geht um die Außenwirkung, wie nehme ich mein Kunde wahr?
00:21:27: Wie nehme ich meine Lieferanten wahr?
00:21:30: Das Thema Personal ist danach dann auch noch dazugekommen.
00:21:34: Genau, das war dann so jahrelang in meiner Schnittstelle-Tätigkeit.
00:21:39: Ja okay, das siehst du ja heute auch wenn du zum Teil auf LinkedIn Profile gehst von ... von Geschäftsführern, von CEOs und dann siehst du dort einen grauen Balken findest so.
00:21:50: Okay!
00:21:53: Ist nur so eine kleine... Es ist ja nicht viel aber es ist auch noch so eine kleinere Sache oder?
00:21:58: Ja ich glaube diese vielen kleinen Sachen machen das Bild irgendwie unstimmig.
00:22:04: Ja, es ist mal hier.
00:22:05: Es ist mal vielleicht einen Balken der Fähre oder das ist ein Hedderbild fehlt oder hier ist es mal ein schlechtes Profilbild.
00:22:12: hier stimmt Mal ist es keine aktuelle Beschreibung.
00:22:16: aber diese vielen verschiedenen Punkte die der Kunde ja auch wahrnimmt oder die Geschäftspartner geht gar nicht nur um Kunden geht ja auch im Geschäftsparten und Mitarbeiter die ich vielleicht akquirieren möchte usw.. Das ist aber das, was das Bild dann unrund macht.
00:22:31: Also was die Authentizität zerstört.
00:22:36: Es ist häufig gar nicht dieses Du musst jetzt allum fassen perfekt überall.
00:22:40: Aber es ist diese vielen kleinen Sachen wo sich keiner drum schert Wo das Bewusstsein dafür fehlt dass das ja Einfluss hat also auch diese jeder einzelne Mitarbeiter der mit seinem LinkedIn Profil zum Beispiel sichtbar ist.
00:22:53: Es geht nicht nur um den Chef es geht um jeden einzeln der die Marke oder das Unternehmen transportiert.
00:23:00: Und das macht die Summe, macht das Problem nicht der einzelne, der vielleicht mal vergisst irgendwas zu aktualisieren.
00:23:11: Also ist ja sehr zeitgemäß dieses Thema.
00:23:14: dann sind wir eigentlich jetzt hier am Punkt wo du heute stehst?
00:23:20: Ja ich habe mich heute ein bisschen weg bewegt von dem Marketing gehört natürlich immer wieder mit dazu auch aber heute mehr wirklich den Blickwinkel auf.
00:23:32: Ich nenne es immer gerne Stabilität in komplexen Zeiten, also die Zeiten sind schneller geworden, die Einflüsse sind vielschichtiger geworden.
00:23:43: KI jetzt aktuell ist nochmal ein sehr tolles Beispiel dafür wie viele Veränderungen gerade auch von den Unternehmen oder Unternehmern gefordert wird und das ist der Part wo ich Begleite einfach diese Komplexität und zu meistern.
00:24:03: Und auch, ich sage mal gerne tragfähige Entscheidungen herbeizuführen.
00:24:08: viele Entscheidungen das ist so merke ich immer wieder werden vertagt weil egal was danach kommt aber allein dieses vertagt Weil ist schon ein Zeichen dafür da fehlt Bewusstsein da fehlt Klarheit, da fehlt Substanz.
00:24:26: Da fehlt auch häufig die persönliche Selbstsicherheit, selbstbewusstsein der Entscheider warum einfach Entscheidungen nicht getroffen werden?
00:24:39: Und ich sage mal gerne eine Nicht-getroffene Entscheidung ist auch eine Entscheidung.
00:24:43: Nämlich... Ich treffe sie jetzt nicht und das ist vielen gar nicht so bewusst.
00:24:48: und auch die Folgekosten, die durch eine nicht getroffener Entscheidung häufig entstehen, wenn man das mal auf Personal, die Ressourcen im Unternehmen mal runterbricht.
00:25:01: Wie viel wir dadurch verschwenden wirklich?
00:25:04: Nur weil irgendjemand eine Entscheidung nicht trifft!
00:25:08: Das kann ein Projekt sein, was sich tot gelaufen hat.
00:25:10: Was aber keiner sich traut.
00:25:12: Wir haben ja schon so viel Geld da reingesteckt.
00:25:14: Das können wir jetzt nicht beenden.
00:25:15: Aber wir stecken auch immer mehr Geld rein!
00:25:19: Oder Mitarbeiter von denen man sich nicht trennt, weil sie sind ja schon lange da.
00:25:22: Aber produktiv sind die auch nicht oder tragen nichts zum Unternehmen bei.
00:25:28: Schaden vielleicht eher, weil Sie die Stimmung runterziehen?
00:25:31: Auch das sind so Kosten, die man an der Stelle sich mal anschauen darf, wenn man eine Entscheidung eben nicht trifft.
00:25:36: und deswegen... Hat eben Klarheit, dass wo ich heute tätig bin im Bereich Klarheit hat auch ganz viel mit Entscheidungen treffen zu tun.
00:25:45: Weil jede Entscheidung die ich treffe schafft Klarheit zum einen für mich und auch für alle die irgendwo tangiert sind.
00:25:54: Ja ja das sehr genau so.
00:25:57: also ich habe in den letzten zwanzig Jahren ganz viele Nicht-Entscheidungen Erlebt und sicher auch selbst nicht entschieden.
00:26:07: Also logisch macht ja wie jeder, wo du eigentlich weißt, jetzt müsste ich gerade diese personellen Entscheidungen, die sind natürlich relativ hart weil sie ja zum Teil vielleicht auch gute Menschen treffen oder es müssen ja nicht nur die sein sondern einfach die anderen Performen, die eigentlich nicht gut sind für das Team, wo in der Entwicklung Sie kommen nicht weiter, dann musst du irgendwann einmal entscheiden.
00:26:33: Hey!
00:26:35: Du musst einen anderen Weg gehen und wir geben getrennte
00:26:37: Wege.".
00:26:38: Das sind harte Entscheidungen und das ist für mich auch richtig Leadership dass du diese auch triffst.
00:26:44: Und das musst du auch können.
00:26:46: Punkt
00:26:47: Ja und gerade dieses Personalthema wie du sagst es ja sehr sensibel und ich sage immer gerne Es entwickelt sich ja alles weiter.
00:26:55: also wir selbst entwickeln uns persönlich weiter Und ich sehe auch ein Unternehmen immer als Organismus, der sich ja weiterentwickelt.
00:27:03: Es bleibt ja nicht stehen wenn wir stehen bleiben würden während wir tot.
00:27:05: also die Natur ist ja wachstumweite Entwicklung und da darf man einfach mal den Blickwinkel einnehmen es entwickelt sicher alles weiter und vielleicht entwickelt sich das Unternehmen einfach schneller weiter als der einzelne Mitarbeiter?
00:27:20: Und dann ist einfach irgendwann ein Gap da was wir nicht mehr auffangen können.
00:27:24: Und das hat gar nichts damit zu tun, dass ich irgendjemanden abwärte oder sage jetzt nee du anderperformst hier.
00:27:30: Darum geht es ja häufig gar nicht sondern es passt einfach nicht mehr zusammen weil sich das Team weit anders weiterentwickelt hat als eine einzelne Person.
00:27:37: Oder vielleicht hat sich auch die person viel weiter entwickelt Als das team an sich und es entsteht dadurch ein geb und da muss man einfach dann auch vor allem ehrlich zu sich Zu dem umfeld sein und sagen stopp hier ist einfach wo's nicht mehr passt Und das hat gar nichts mit einer persönlichen Ebene zu tun, sondern es ist einfach nur die Betrachtung wo stehen wir gerade und ich glaube die Ehrlichkeit.
00:28:00: Das ist das wo's häufig scheitert und ich glaub dass kennt jeder von sich persönlich aus geht ja gar nicht nur um Unternehmertum oder Leadership Sondern es ist ja wir selbst fühlen uns ja auch.
00:28:10: wie oft belügen wir uns selbst Nur weil wir Angst haben eine Entscheidung zu treffen und die Konsequenzen die daraus entstehen Ja wo wir uns dann schön reden, ja geht ja noch und ist ja nicht so schlimm.
00:28:21: Und also diese klassischen kleinen Dinge haben wir in unserem ganzen Leben... ...und auch ich bin davon nicht frei!
00:28:29: Das muss ganz klar, ja?
00:28:30: Auch hier habe ich sicherlich genügend blinde Flecken oder hatte auch in meiner Vergangenheit schon sehr viele blinde flecken, wo ich Entscheidungen rausgeschoben habe.. ..oder auch nicht treffen wollte aus Angst vor dem was passiert wenn ich sie getroffen habe.
00:28:48: Ehrlicher zu uns sein und so sagen okay, was ist denn jetzt wirklich Sache?
00:28:53: Mal ehrlich hinzuschauen.
00:28:56: Die Situation mal wirklich ganz nüchtern zu sehen und sagen Was ist denn hier gerade was ich wahrnehme Und dann daraus Entscheidungen zu fossieren Weil das der erste Schritt für eine Entscheidung weil ich muss ja mal ehrlich hinschauen weil ansonsten Ich glaube wir kennen auch ganz viele Entscheidungen die wir scheinbar treffen die aber gar keine Entscheidungen waren Weil die einfach, die haben keine Substanz.
00:29:21: oder ich kenne wir auch von Führungskräften wo die Mitarbeiter denken das passt überhaupt nicht.
00:29:27: Ja also so offensichtlich manchmal wo man feststellt Das ist doch voll für einen Hintern was jetzt hier gerade gemacht.
00:29:35: Einfach weil irgendjemand nicht ehrlich war und nicht ehrlich hinschauen wollte.
00:29:40: Die Wahrheit ist manchmal unbequem muss man ganz klar sagen ...
00:29:44: hast du da auch Entscheidungen getroffen, wo du jetzt im Nachhinein sagst.
00:29:49: Die war dann... Ich habe die Entscheidung getroffen aber die falsche.
00:29:54: Ganz oft!
00:29:55: Also auch als Unternehmer wie oft hab ich gerade auch in Richtung Kunden ist auch so ein schönes Beispiel.
00:30:02: Kunden immer weiter bedienen, die einfach nur anstrengend sind.
00:30:07: Wo ganz häufig ein enormer Aufwand betrieben wurde nur weil der Kunde noch mal die fünfte und zwanzigste rückfrage und irgendwas.
00:30:19: Revision wollte und so Sachen klar viel zu häufig keine entscheidung oder kein kein cut gemacht an der stelle sagen okay wir haben uns einfach auseinander entwickelt, die partnerschaft endet hier.
00:30:36: ich glaube das ist auch diese formel diese vier oft missing out irgendwas zu verpassen oder auch umsatz zu verpassen.
00:30:41: aber wenn mir der umsatz mehr arbeit macht als was er mir bringt ist an dieser stelle auch kontraktiv Ja,
00:30:50: voll.
00:30:51: Wir sind schon mitten drin und wir sind fast im Wechsel, aber ich möchte noch einmal eine kleine Kurve machen.
00:30:58: Ich bin immer noch so an deinem Wertegang unternehmen und warst du eigentlich die ganze Zeit alleine unterwegs?
00:31:10: Oder auch in privaten oder ... Du hast ja so viel gemacht oder konntest du privat auch etwas aufbauen?
00:31:19: Ja, ich war im Business nicht nur alleine unterwegs und habe verschiedene Sachen in Partnerschaft gemacht.
00:31:27: Aber auch privat war ich sehr viele Jahre verheiratet, habe auch fünf Kinder.
00:31:37: Fünf, genau.
00:31:38: Das ist auch ein großes Lernfeld an der Stelle.
00:31:41: Es ist fast wie in weiteres Unternehmen gewesen.
00:31:45: Da kommen immer mehr Menschen!
00:31:48: Ja das ist spannend.
00:31:49: ja jetzt wo du sagst.
00:31:51: Immer mehr Menschen die da in mein Leben kamen.
00:31:52: Die wollten mir alle zeigen dass die Menschen dann doch gar nicht so schlimm sind wie ich angefangen habe.
00:32:01: Sehr schön sehr schön...ja Du bist Du bist jetzt noch an deinem Buch und bei der Ausstrahlung wird das Buch schon da sein.
00:32:13: Klarheit verändert alles.
00:32:17: Ja, und da waren wir schon vorhin im Thema und ich denke wir steigen da ein bisschen ein oder?
00:32:23: Ja sehr gerne!
00:32:25: Also das Buch ist so ein bisschen mein Werdegang wirklich, also das was wir eben auch schon Zum Teil angeschnitten haben, zum Teil aus ein bisschen ausführlicher.
00:32:34: Das ist so alles in dieses Buch eingeflossen und diese vielen Stationen die ich gemacht habe... ...und spurst die Essenz von dem was ich so erlebt und erfahren habe auch von der Bedeutung her was Klarheit eigentlich ist.
00:32:52: Ich glaube dass wir häufig oder fangen an zu sagen Wissen ist ja überall zu Hauf vorhanden und KI macht es jetzt noch leichter.
00:33:00: Und trotzdem sind viele noch auf diesem Trichter, ich brauch mehr Wissen.
00:33:05: Ich brauche mehr Informationen auch in Richtung Entscheidungen treffen.
00:33:08: Na?
00:33:08: Ich brauch noch hier da eine Information und dann ein White Paper und da noch irgendwas ein Bericht.
00:33:14: Und ich sage mal das hilft uns nicht weiter.
00:33:16: also noch mehr wissen hilft uns nichts.
00:33:17: Das Problem ist was wir haben.
00:33:20: Wir kriegen dass viele wissen was wir Haben nicht für uns umgesetzt.
00:33:25: Wir kriegen es nicht in unser Leben integriert, wir kriegen sie nicht für uns nutzbar gemacht.
00:33:31: Weil das glaube ich ist schon inzwischen viel zuviel wissen und das möchte ich mit dem Buch auch so ein bisschen diese Brücke schlagen.
00:33:39: ja Klarheit braucht eine gewisse Wissensbasis also einen gewissen Informationsbasis wie ich eben schon gesagt habe.
00:33:49: ehrlich mal hinzuschauen.
00:33:50: aber ich muss daraus auch was machen.
00:33:53: Es reicht nicht nur hinzuschauen.
00:33:54: Es reicht, nicht nur zu sehen was los ist sondern ich muss daraus auch handeln.
00:33:57: und da sind wir bei dem was wir eben auch schon gesagt haben Entscheidungen treffen.
00:34:01: also bringen das was du hast dass wissen was du hasst in die umsetzung damit es auch in ergebnissen sichtbar wird.
00:34:09: das ist eben dieser treiklang den ich im buch versuche rüberzubringen also einmalseits natürlich des bewusstsein zu schaffen für klarheit was dafür alles da sein muss die Umsetzung der Klarheit.
00:34:23: also was heißt das jetzt konkret für mich?
00:34:25: wie kann ich das für mich.
00:34:27: In mein Leben in meinen Alltag in meine Unternehmen integrieren?
00:34:30: und wir werden daraus dann eben auch andere Ergebnisse.
00:34:35: weil,
00:34:36: ich
00:34:37: hab noch nie jemanden getroffen der sagt auf die Frage oder andersherum die meisten Menschen sagen ja ich bin klar habe genug Klarheit ich habe die Klarheit die ich brauche.
00:34:47: und dann stelle ich mir die frage läuft es denn in deinem leben gibt es keinen bereichen deinem Leben, wo du sagst da könnte es noch besser laufen oder hättest du gerne was anderes sagen?
00:34:57: eigentlich alle menschen ja.
00:35:00: Also sage ich dann hast du nicht genug Klarheit weil wenn du die Klarheit hattest und das bewusst sein hättet.
00:35:05: Hättest doch auch die anderen Ergebnisse die wir haben möchtest und deswegen eben auf der titel Klarheit verändert alles wenn ich sie dann anwende als Ergänzung damit einfach hier endlich auch mal andere Ergebnisse bekommen oder die Ergebnisse bekommen, wo wir auch hinwollen.
00:35:24: Womit wir sagen können okay mit da bin ich für den Moment mit zufrieden.
00:35:29: Das möchte ich mir dem Buch einfach unterstützen.
00:35:34: Ja ist ein unglaublich spannendes Thema und man merkt auch so richtig wie es die Gedanken ankurbelt dem genau das mit der Klarheit klingt einfach klar.
00:35:48: oder trotzdem fällt es uns schwer.
00:35:52: Genau, das ist glaube ich auch die Türke an dieser Thematik.
00:35:55: Du sagst es klingt einfach.
00:35:57: Klarheit ist so ein einfaches Wort wo jeder sofort eine Assoziation dafür hat.
00:36:04: und gleichzeitig wenn man diese Klarheit, die wir glauben zu haben hinterfragt stellen wir fest... Ich bin so unklar, gibt's ja gar nicht.
00:36:16: Und Klarheit erlangen wir aus meiner Sicht nur im Dialog oder durch einen Spiegel indem ich das, was ich glaube zu wissen irgendjemandem erzähle.
00:36:28: und ob ich in ein fragendes Gesicht schaue.
00:36:31: Was schon ein sehr guter spiegel ist, ob es rückfragen sind die auf dass, was sich sage bekomme all das zeigt mir oh Ich bin doch nicht so klar wie ich vielleicht gedacht habe.
00:36:45: Und das ist im business gerade in den verführungskräften enorm wichtig aus meiner Sicht auch als unternehmer.
00:36:51: Wir haben alle eine Vision warum wir angetreten sind, wo wir irgendwo etwas.
00:36:57: Ja und ein Fußabdruck hinterlassen wollen.
00:37:00: Und das ist für uns so klar klar.
00:37:03: und wenn wir das dann versuchen zu transportieren auf welcher Weise auch immer Dann stellen wir fest funktioniert nicht ganz so gut wie ich mir das irgendwie in meinem kopf zurechtgemalt habe.
00:37:14: Das ist der punkt wo ich sage ah deine Klarheit Ist nicht so vollständig wie du denkst Und deswegen brauchen wir die anderen Menschen oder eben die Spiegel im Außen, ob das jetzt Ergebnisse sind.
00:37:26: Ob das Menschen sind mit denen wir sprechen und ob das Kunden sind, ob dass Mitarbeiter sind?
00:37:30: Die uns einfach reflektieren oder einfach mal eine Frage stellen oder einfach komisch gucken.
00:37:36: Das zeigt mir okay hier darf ich nochmal hinschauen.
00:37:40: Und das finde ich auch ganz wichtig.
00:37:42: es geht gar nicht darum bei diesem ganzen Thema, da ist ein Selbstkritik zu verfallen.
00:37:46: Das hilft uns nicht weiter.
00:37:47: also nicht selbst Vorwürfe oder was auch immer sondern wirklich den Blickwinkel, das als Signal zu nutzen.
00:37:53: Okay!
00:37:54: Hier schaue ich nochmal genauer hin.
00:37:56: Hier darf ich noch mal mein Gedankenkonstrukt verlassen um das nochmal neu zu formulieren weil häufig ist es ja nur eine Umformulierung dass es ankommt.
00:38:07: beim anderen Ja wir kennen wahrscheinlich alle hier das Modell von Schulz von Tu und die verschiedenen Ebenen der Kommunikation und auch das Zuhörend uns aus sendet Und das ist ein schönes Beispiel, was wir uns auch immer wieder vor Augen führen dürfen.
00:38:24: Wir reden nicht auf der gleichen Ebene.
00:38:27: Niemals!
00:38:28: Weil wir immer einen unterschiedlichen Wissensstand haben, wir haben unterschiedliche Erfahrungsstand und diese Höhe müssen wir überwinden.
00:38:36: Da hilft einfach nur die Dialog.
00:38:37: Ich habe viele Jahre mir meine eigenen Gedanken gemacht und vieles mit mir selbst ausgemacht, Ideen konzipiert Konzepte usw.
00:38:50: Aber erst als ich angefangen habe das zu verbalisieren Das zu transportieren mit irgendjemandem darüber zu reden Erst dann wurde mir überhaupt klar wo ich stehe weil es hat danach deutlich besser funktioniert Weil ich dann Feedback bekommen habe ... eine Resonanz bekommen und konnte das dann verfeinern, ... ... konnte das schärfen was zu meiner Klarheit beigetragen hat.
00:39:17: Das konnte ich dann viel besser umsetzen.
00:39:20: Also ich hab eigentlich genau den Fehler gemacht, ... … den ich immer bei meinen Kunden versucht habe... ...zubereinigen.
00:39:26: Ich hab beim mir selbst... ...hab' ich nicht meine Kunden gefragt oder... ...den anderen gefragt wie er, wie ich ihn glücklich machen kann,... ...sondern ich hatte fast meine Sichtweise war, war immer okay, ich weiß ja alles.
00:39:41: war so der größte Fehler mit meines Leben.
00:39:43: Und ich glaube, das geht jedem wahrscheinlich irgendwann so dieser Erkenntnis dass sich kommunizieren muss.
00:39:50: Ja, ich hatte gerade gestern in einem Workshop den wir geleitet haben es war alles super und dann habe ich eine klare Aufgabe gestellt und sie waren da und da kamen die Antworten auf diesen Post-It und ich dachte...
00:40:05: Hä?
00:40:06: Was kommt jetzt da zurück?
00:40:07: Es ist nicht das.
00:40:09: Ich habe ganz etwas anderes erwartet und dann ... Ja, ich war nicht klar genug.
00:40:15: Und dann habe ich die Fragestellung noch mal... Für mich war sie wie klar, aber ich war auch nicht klar genügend, dass es auch zurückkommt.
00:40:23: Wir konnten das nachher klären oder wir haben dann noch daran gearbeitet.
00:40:27: Aber es ist eigentlich genau das simple Thema.
00:40:32: Wie du gerade schön beschrieben hast, Klarheit entsteht im Dialog.
00:40:35: Ja, indem ich dem anderen zuhöre was hat er jetzt vielleicht verstanden wie würde erst jetzt machen.
00:40:41: Er spiegelt mich dadurch und dann kann ich meine Anweisung oder gerade auch Richtung Leadership kann ich ja meiner Führung viel präziser ausrichten auf die Zielgruppe also auf den Mitarbeiter der ja das im Idealfall machen soll was ich jetzt gerade für ihn vorsehe.
00:41:00: Gerade in der Führungen Kommunikation unheimlich wichtig diese diesen Dialog einfach mal zu fragen, was ist denn bei dir gerade angekommen und nicht immer davon auszugehen?
00:41:10: Ja ich habe dir doch gesagt, was du zu machen hast.
00:41:13: Wie sind da deine Erfahrungen?
00:41:15: Du hast gesagt eben das Spiegeln, das Abholen... Und jetzt haben wir gesagt Führungskraft mit der beiden Sicht bekommt man hier immer wirklich eine Spiegelung oder eher vielleicht auch zu hören Das Gefühl hat, der Chef will es hören.
00:41:36: Ein Bild?
00:41:36: Ein quasi ein Bild!
00:41:38: Ein verfälschtes Bild oder ein geserrtes Bild?
00:41:41: Ja genau
00:41:42: das ist ein sehr spannendes Feld was du da gerade ansprichst weil wenn ich als Führungskraft unklar bin entsteht genau das was du gerade gesagt hast.
00:41:53: dann entstehen beim Mitarbeiter Bilder oder Ideen was der andere gerne hören möchte.
00:42:03: Das finde ich aber auch nur an der Stelle raus durch den Dialog, wie wir gerade gesagt haben.
00:42:07: Also wenn ich jetzt nur eine Aufgabe erteile ohne danach auf Basis dieser Aufgabe in Dialog zu gehen.
00:42:15: Halluziniert an der stelle auch der Mitarbeiter.
00:42:18: Wir reden immer davon KI.
00:42:19: halluzinierend.
00:42:21: für mich ist KI genau das gleiche wie ein Mitarbeiter den ich unklar führe.
00:42:25: Also wenn ich der KI unklare Anweisung gebe, dann interpretiert die auch in meiner Anweisungen irgendwelche Sachen.
00:42:31: Die ich gar nicht gesagt habe, die sich überlegt ja wie könnte dir das denn gemeint haben und was wäre für ihn gut?
00:42:36: Und genauso macht es einen Mitarbeiter auch.
00:42:39: Wenn ich unklere Aufgaben oder... Für ihn unkläre Aufgabestelle Dann fängt er auch an zu hallucinieren.
00:42:46: Überlegt er sich auch okay Wie kann ich jetzt den Chef... Wie kann Ich das so machen?
00:42:50: Was könnte der andere Gemeind haben?
00:42:52: Um dieses Gap kriegen wir nur weg durch Kommunikation Und vor allem auch seitens der Führungskraft die Bereitschaft zuzuhören.
00:43:00: Ich glaube, das ist auch häufig ein und auch die Zeit sich dafür zu nehmen.
00:43:05: viele Führungskräfte sind ja sehr mit Aufgaben overload sage ich mal aus welchem Grund auch immer... ...und sie nehmen sich häufig gar nicht die Zeit dafür den Mitarbeitern wirklich zu zuhören oder auch da das Gespräch anzubieten.
00:43:21: Da ist meine Erfahrung war auch lange genauso unterwegs.
00:43:26: Definitiv unter meiner Erfahrung zeigt, wenn ich diesen Sprung einmal mache.
00:43:32: Mich auch nahbarer für die Mitarbeiter zu zeigen nicht als... Ich bin der Allwissende und ich stelle mich hier auf irgendein Treppchen und du bist ja nur noch mal untergeben.
00:43:43: Sondern wirklich auch dieses... auf Augenhöhe kommunizieren und auch diese, das hat ja auch ganz viel mit Wertschätzung zu tun.
00:43:49: Ich muss ja als Führungskraft nicht alles wissen was der Mitarbeiter weiß.
00:43:53: Dafür habe ich doch die Mitarbeiter damit ich nicht alles Wissen muss oder damit ich mich alle selbst machen muss.
00:43:58: Und diesen Blickwinkel mal auch gerade als Unternehmer einzunehmen finde ich da ganz wichtig weil ... Der Dialog und eben auch dieser Ressource Mitarbeiter dann kann ich ja dadurch ganz anders nutzen weil ich ihn mitnehme im Gespräch und nicht nur von oben Herr Rapsage so ist das jetzt zu erfolgen.
00:44:16: Das muss das Ergebnis sein, weil meine Erfahrungen Mitarbeiter haben so geile Ideen!
00:44:21: Da wäre ich niemals selber draufgekommen.
00:44:24: Krieg' ich aber auch nur mit wenn wir miteinander reden?
00:44:27: Wenn da eine Kultur entstanden ist oder entsteht einfach das Miteinanders.
00:44:35: Ja abends heißt der Mitarbeiter oder Mitarbeiterin Das mit ist ja ein ganz wichtiger Teil dieses Wortes.
00:44:48: Und trotzdem ist
00:44:49: zum Teil noch der Gedanke vorhanden, der Chef, der muss alles können, der Muss fachlich, der Beste sein und der muss überall Bescheid wissen.
00:44:58: Das sitzt schon noch ganz tief auch bei vielen Mitarbeitenden drin.
00:45:02: so diese Erwartungshaltung die halt einfach nicht erfüllt werden kann.
00:45:09: oder Ja, und wenn ihr alles weißt dann fehlt es vielleicht irgendwo an einem anderen in einem anderen Bereich oder?
00:45:17: Ja ganz richtig.
00:45:19: also ich mit dem Chef kann nicht alles wissen.
00:45:23: Also das geht gar nichts.
00:45:24: wir haben begrenzte Ressourcen zur Verfügung In unserem Kopf also ein allein zeitlicher Ressource.
00:45:33: Ich kann auch von meinem Bild auf mich selbst nicht davon ausgehen, dass ich genauso viel weiß wie vielleicht zehn meiner Mitarbeiter.
00:45:42: Das funktioniert nicht aus meiner Sicht oder für mich nicht mehr.
00:45:46: sagen wir es mal so und... Wir müssen als Führungskräfte und Unternehmer an diesen Punkt kommen wo wir wirklich uns auch verletzlich zeigen.
00:46:00: ja also dürfen eingestehen wenn wir etwas nicht wissen.
00:46:04: Als Führungskraft werden wir nicht dafür bezahlt, alles zu wissen.
00:46:07: Sondern wir werden dafür bezalt das alles so zu koordinieren dass ein gutes Ergebnis bei rauskommt.
00:46:14: Also es heißt ja Führungen und nicht Wissensvermittlung oder was auch immer.
00:46:20: Lexikon!
00:46:28: Nochmals zur Klarheit, ich habe ganz am Anfang etwas gesagt und da ging natürlich meine Gedanken richtig crazy.
00:46:35: Ich bin so ein super neugieriger Mensch oder ich will ja alles wissen.
00:46:40: Und wenn ich mir jetzt vorstelle ab und zu ist es ja richtig gut, wenn wir keine Klarheit haben... Wenn wir Klarheit suchen, wissen wir nachher noch viel mehr und dann können wir natürlich auch erwachsen.
00:46:55: Und die Menschen, die vielleicht finden, ich muss erst Klarheit haben bevor ich den nächsten Schritt mache, die kommen ja auch nicht weiter oder das ist so wie die andere Seite?
00:47:05: Genau also für mich.
00:47:07: in Klarheit gibt es nicht ohne das vorherige Chaos für mich.
00:47:11: Und zwar das bewusst herbeigeführte Chaos.
00:47:14: Das ist ein bisschen das was ich vorhin sagte mit dem ehrlich hinschauen Weil wenn ich ehrlich hinstaue, entsteht Komplexität.
00:47:20: Entsteht Chaos.
00:47:23: Aber nur dadurch kann ich eine neue Richtung finden oder die Richtung überhaupt finden eben durch die Klarheit.
00:47:30: Wenn ich nicht hinschaue und mit Scholk klappen durch die Gegend laufe dann sehe ich ja gar nicht was links und rechts daneben passiert wo noch alles diese Themen liegen.
00:47:42: also kann ich auch nicht von Klarheit sprechen.
00:47:45: Ich glaube auch Klarheit ist kein Endzustand.
00:47:48: Also es ist nicht jetzt, wo ich sage okay.
00:47:50: Jetzt habe ich die Klarheit, die ich brauche.
00:47:52: nein das entwickelt sich immer weiter.
00:47:54: Ich habe für den Moment vielleicht ein gewisses Level erreicht wo ich sagen ok dass ist jetzt eine gute Basis um dieses Chaos was dadurch entstanden ist zu händeln in Richtung zu geben und zwar also Entscheidungen treffen und zwar nicht nur für mich sondern eben auch für alle Beteiligten die darin irgendwie involviert sind.
00:48:17: Aber damit ich einfach eine Klarheit habe, brauche ich vorher das Chaos.
00:48:22: Und
00:48:22: eigentlich ist Klarheit unbequem?
00:48:25: Weil es sind ja unbequote Themen die man da plötzlich aufdeckt entscheiden muss weil was gesagt auch keine Entscheidung ist.
00:48:35: eine Entscheidung aber trotzdem vielleicht klärte sich ja von selbst Ist im ersten auf den ersten Blick eigentlich schon viel bequemer.
00:48:46: Ja Aber nur auf den ersten Blick.
00:48:50: Weil ich gebe mir die Verantwortung ab, also wenn ich keine Entscheidung treffe wie du sagst dann... ...gebe ich anderen egal ob Menschen, Mitarbeitern, Kunden oder gebe ich anderen die Gewalt über das was passiert.
00:49:04: Ich gebe meine Verantwortung ab nicht zuletzt die Verantwortung für mich selbst.
00:49:10: und aus meiner Sicht bin ich heute fest der Überzeugung ist das schlimmste was wir machen können Wenn wir unsere Eigenverantwortung abgeben ... und damit eben auch unsere Handlungskompetenz an der Stelle.
00:49:24: Ob das durch nicht entscheiden ist, ob das durch ich will jetzt irgendwo nicht hinschauen... ...und warte darauf dass sich irgendwas von selber erklärt, es ist alles Verantwortung abgeben.
00:49:34: Und erst wenn ich wirklich hinschaue ehrlich bin,... ...auch die unbequemen Dinge mal in meinem Bewusstsein lasse wie du gerade gesagt hast,... ...erst dann bin ich überhaupt erst wieder handlungsfähig!
00:49:48: Erst dann kann ich überhaupt eine Entscheidung vernünftig treffen.
00:49:51: Und wenn sobald ich eine Entscheidung getroffen habe, hab' ich automatisch wieder Richtung und Fokus.
00:49:55: Und
00:49:57: dann kannst du weitergehen.
00:49:58: Raus aus dem Chaos!
00:50:01: Okay... Klarheit verändert alles.
00:50:04: Das ist ein Buch das erscheint oder dann erschienen isst am achten Oktober?
00:50:10: Genau.
00:50:10: Oder wo erscheinte dein Buch?
00:50:12: Oder wo ist es erschienen?
00:50:15: Zum Weitgrundverlag erschienen kann gekauft werden, wo man möchte auch gerne auf meiner Webseite.
00:50:26: Super und wir wollen noch mehr Klarheit.
00:50:28: also du bist ja jetzt Buchautor.
00:50:30: vorher warst du Marketingchef und das Firmenaufgebaut hast Menschen kennengelernt oder mögen gelernt.
00:50:36: Das ist auch viel Klarheit.
00:50:39: Was machst Du sonst nebenbei?
00:50:42: Oder ist Buch jetzt ein Hauptbusiness?
00:50:45: Ich glaube, zum
00:50:46: Schluss.
00:50:47: Wo findet man dich noch?
00:50:49: Was ist zu da?
00:50:52: Ja also ich bin nicht hauptberuflich Autor.
00:50:58: Das Buch ist jetzt über drei Jahre entstanden.
00:51:02: Vor drei Jahren ist die Entscheidung, da habe ich mich dazu entschieden.
00:51:05: Ja, ich möchte das, was ich jetzt so erlebt habe in den ganzen Jahren und auch diese vielen Stationen, die ich durchlaufen habe, möchte ich mal gerne in einem Buch
00:51:13: transportieren.".
00:51:15: Das es dann drei Jahre dauert hätte ich auch nicht gedacht.
00:51:18: aber auch da war dann meine Unklarheit.
00:51:20: wie gesagt hab ja... Ist jetzt nicht so.
00:51:22: die Priorität und mach' ich noch, mache ich noch irgendwann, habe ich dann die Muse zu beschreiben ist niemals eingetreten, weil ich mir die Zeit nicht bewusst genommen habe.
00:51:34: Und deswegen bin ich jetzt glücklich dass es da ist!
00:51:36: Das war ein Teil meiner Arbeit.
00:51:38: aber hauptberuflich oder in meinem beruflichen Leben bin ich einfach als Unternehmensbegleiter unterwegs, ob wir in Vorträgen, ob Workshops sind Unternehmen und auch eine Einzelbegleitung von Führungskräften oder Unternehmern um einfach da wieder Struktur und Klarheit auch zu schaffen, um Stabilität zu schaffen.
00:52:01: Ich sage mal gerne, damit die Unternehmen und die Menschen auch noch in Zukunft bestehen und nicht irgendwo im Rahmen der Entwicklung, die gerade stattfindet, verschluckt werden.
00:52:11: Egal wie groß eine Krise sein mag es gibt immer Menschen oder Unternehmen, die aus dieser Krise gestärkt herausgehen und das sind die Menschen, die ich einfach gerne begleiten möchte, die dieses Ziel haben, gestärbt aus so einer Herausforderung... der eine oder andere gerade steht, einfach herauszugehen und nicht Augen zu.
00:52:30: Und durch irgendwie überstehen wir es schon.
00:52:33: Ich glaube das ist das Schlimmste was man heute machen kann weil sich so schnell viel gleichzeitig verändert.
00:52:41: und dieser Gedanke ja haben wir bisher nie gemacht oder haben immer schon so gemacht ist das schlimmste was in der heutigen Zeit passieren kann.
00:52:49: also ich im Endeffekt begleite gerne veränderungsbereite Menschen
00:52:55: Und das machst du in Deutschland?
00:52:57: Oder wo bist du denn unterwegs?
00:52:59: Hauptsächlich mache ich es in Deutschland.
00:53:00: Ich mach's aber auch vereinzelt in der Schweiz oder auch in Österreich, dass das so momentan
00:53:06: ein Tätigkeit
00:53:08: gibt.
00:53:08: Du
00:53:10: bist jetzt alleine unterwegs und hast immer noch eine Firma mit Menschen.
00:53:15: Heute bin ich weitestgehend allein unterwegs.
00:53:18: Ich habe ein kleines Team an freien Mitarbeitern.
00:53:23: AI hilft da auch viele Sachen ohne einen festen Mitarbeiter zu lösen.
00:53:31: Aber trotzdem ... hab ich doch schon Menschen, die sehr eng mit mir zusammenarbeiten.
00:53:38: Weil das finde ich ganz wichtig.
00:53:40: Ich habe auch in dieser Zeit, wo ich als Trainer unterwegs war, viel für mich alleine gemacht.
00:53:48: Das wird einfach auf Dauer anstrengend und es führt immer wieder ins Sackgassen.
00:53:54: Auch wenn man jetzt so in der Tätigkeit unterwegs ist, wie ich finde es immer wichtig.
00:53:58: Dass man eben auch Menschen hat die mit einem Gehen vielleicht nicht als Angestellte aber zumindest als irgendwo in einer Partnerschaft in irgendeiner Zusammenarbeit weil man befruchtet sich immer gegenseitig.
00:54:11: also sobald zwei Menschen zusammenkommen ist das was daraus entsteht immer mehr als die Summe der beiden Einzelnen bin ich felsenfest von überzeugt.
00:54:24: Ricardo, Mitblick auf die Uhr.
00:54:26: Das ist so unser... weil ich meistens
00:54:32: auch
00:54:34: eher ein Typ bin im leichten Chaos fühle ich mich sehr wohl und dann vergesse ich halt ab und zu auch die Zeit.
00:54:42: aber hier ist das Timekeeping mein Job.
00:54:45: Okay, für die genaue Zeit sind wir bekannt in der Schweiz.
00:54:50: Das ist so eine Unpünktlichkeit oder?
00:54:53: Dort sind wir klar!
00:54:57: Nicht immer in den Dialekten aber mit der Zeit sind sie sehr, sehr klar.
00:55:01: Ich finde es nochmals einfach so auch für mich wenn ich das ganze Review passieren lasse.
00:55:06: und zuerst tun wir arbeiten enorm stark mit der intrinsischen Motivation weil wir genau dort sehen hey du hast ein Fundament Du hast deine Motivation, deinen Motivator und deinen Antrieb.
00:55:19: Und wenn du klar siehst welcher Mensch welche Antriebe hat dann ist es einfach viel einfacher viel klarer als rein zu spekulieren oder zu sagen hey ja dieser Mensch muss genau das machen wie ich oder ich gebe die Message und er hat gar keine Freude.
00:55:36: und genau dort entsteht Passung und ich glaube in der insischen Motivations Mit Klarheit, das ist eine super starke Kombination.
00:55:46: Eine riesen Power und
00:55:49: wo
00:55:49: ja von nachher auch die Menschen gesund sind bei der Arbeit um Freude haben am Montag, am Dienstag, Mittwoch im Donnerstag und Freitag und je nachdem wie sie sonst arbeiten.
00:56:00: Genau Ganz
00:56:01: wichtiger Punkt ich sage mal wir sind nicht hier um zu leiden Wir dürfen auch auch Arbeit darf Spaß machen Und auch dass Miteinander darf Spaß
00:56:10: Miriam jetzt fährt die SBB ein.
00:56:15: Ja, ich möchte nur schnell noch betreffen Klarheit.
00:56:18: Ich habe mir hier eine Notiz gemacht.
00:56:21: das ist so gefallen im Gespräch.
00:56:24: du hast gesagt Mitarbeiter zu akquirieren und da muss sich etwas schmunzeln.
00:56:31: ja auch wir sagen eigentlich immer wir sind am rekrutieren aber Mitarbeitende akquiriren gefällt mir sehr gut und bringt auch nochmals recht viel Klarheit in die aktuelle Situation.
00:56:45: Arbeitgeber, Arbeitnehmer.
00:56:51: Wer brauche ich denn da?
00:56:52: Wen muss sich da akquirieren damit wir ja die Klarheit haben die wir brauchen?
00:56:57: das hat mir noch so richtig gut gefallen.
00:56:59: das habe ich dann notiert.
00:57:01: Ja ich finde den Blickwinkel dass wir auch um Mitarbeiter werben sollten Also genauso wie wir Kunden umwerben, akquirieren dürfen wir diesen Blickwinkel auch für den Mitarbeiter einnehmen.
00:57:16: Dann entsteht diese Grundhaltung von vornherein anders.
00:57:19: nicht ich bin Unternehmen und ich suche mir die Menschen aus sondern lasst uns doch eine passung finden dass es für beide funktioniert und dann entsteht viel mehr daraus.
00:57:35: Wir werden ... deine Kontaktdaten in den Show Notes verlinken und natürlich auch ... ... sehr wahrscheinlich daran auch das Buch, wo sie es kaufen können.
00:57:47: Sehr gerne!
00:57:47: Auf jeden Fall.
00:57:48: Genau gibt es sonst noch etwas als du sagst.
00:57:50: genau aus diesem Grund sollte also ... ... Klarheit finden.
00:57:55: was.
00:57:55: wieso soll man dich noch kontaktieren?
00:57:59: Ja man darf mich kontaktiert wenn du feststeckst... Also wenn du merkst irgendwas hält mich hier zurück.
00:58:05: irgendwo Stehe ich an einem Punkt, wo ich irgendwas nicht sehe?
00:58:11: Dann gerne auf mich zukommen.
00:58:14: Wie gesagt, ich bin jemand... Ich kann sehr schnell sehr komplexe Zusammenhänge erfassen und bei mir gibt es keine Insel-Lösung sondern bei mir gibts immer das Rundumpaket von Ehrlichkeit und auch von klaren Worten und wer die Wahrheit nicht scheut der darf sich gerne bei mir melden.
00:58:33: Sorry Ricardo jetzt habe ich mal eine extra Runde eingelegt.
00:58:39: Ja, dann kommt noch unsere Abschlussfrage.
00:58:44: Was ist dir in all dem Wandel wirklich wichtig geblieben?
00:58:51: Menschliche Beziehungen.
00:58:54: Ich mag es jetzt nicht
00:58:55: glauben.
00:58:57: Aber das ist die Essenz aus allem!
00:59:00: Wir sind hier um Erfahrung zu machen und die Erfahrungen machen wir einfach nur im Miteinander.
00:59:09: das harmonische Miteinander, dass auf Augenhöhe die menschlichen Begegnungen... Das ist das was mich jeden Tag wieder aufs Neue motiviert.
00:59:19: Was mich jeden tag aufs neue fasziniert einfach auch die Einzigartigkeit der Menschen zu sehen und da nicht irgendjemand in Schubladen zu stecken sondern neugierig auf die Menschen zuzugehen.
00:59:29: Das ist es was ich über diese vielen viele Jahre gelernt habe.
00:59:34: Christian, ich bin so froh, dass du in deinem Studium im Jahr zwei Tausendvier und weitere Jahre das dort, die Kai erst so etwas war.
00:59:43: Man sprach darüber!
00:59:44: Und sie waren noch nicht da, weil es hätte die ganze Klarheit genommen, die du heute hast für die Menschen.
00:59:51: Das ist ja supergenial also... Perfekt, perfekter Abschluss.
00:59:57: Ja danke Christian Marsch du in unserem Podcast hat riesen Spaß gemacht eben nicht sagen jetzt sind wir in Koblenz angekommen im Rhein oder wir haben Klarheit bekommen.
01:00:08: diese paar hundert Kilometer den Rhein runter war wirklich super spannend.
01:00:12: und von meiner Seite her ich schließe hier den Podcast ihr dürft auch noch Tschüss sagen Danke fürs Zuhören und ja wirklich auch das mit der Klarheit Das ist dein Gedanke wert und mehr.
01:00:27: Und ja, wenn du ihn nicht findest, kaufe ein Buch ab dem Oktober von Christian.
01:00:32: Vielen Dank,
01:00:35: Christian!
01:00:38: Ja, vielen Dank auch von meiner Seite an euch beiden.
01:00:40: Es war ein sehr schönes Gespräch.
01:00:42: Ich habe an der einen oder anderen Stelle auch noch mal ein bisschen Klarheit dazu gewonnen.
01:00:46: Aufgrund
01:00:47: deiner Fragen insofern absolut wertvoll.
01:00:49: Vielen dank.
01:00:51: Danke vielmals.
01:00:52: Und da dusse Arne, ciao zäme.
01:00:55: Ciao, ciao.