00:00:00: Herzlich Willkommen zum Podcast Transformation und Leadership.
00:00:23: Heute haben wir die 32. Folge und ich bin immer noch dein Co-host Ricardo Schmid.
00:00:30: Und ich bin dein Co-host Miriam Soliva und heute ist Dr. Michael Hartschen bei uns zu Gast.
00:00:38: Er ist Innovationsberater und Unternehmer und jemand der Komplexität liebt und gleichzeitig Klarheit schafft.
00:00:46: Und übrigens ist er mein persönlicher Business Coach.
00:00:50: Und da Michael in den ganzen Dachrahmen unterwegs ist, nehmen wir die Folge auf Hochdeutsch auf.
00:00:58: Genau, oder wie ich immer so schön sage auf Schweizerisches Deutsch.
00:01:02: Genau, Michael nimmt uns mit auf eine Reise von der Technik über das Unternehmertum bis hin zu der Innovationsberatung.
00:01:09: Wir sprechen über Simplicity, er hat darüber auch ein Buch geschrieben, als Strategie, wie man Neugierwandel gestaltet
00:01:17: oder besser gesagt sogar, wie man nicht Neugierwandel gestaltet und warum Innovation oft ganz einfach beginnt.
00:01:24: Ich freue mich auf ein Gespräch über Leadership, Transformation und jede Menge, denn du kannst uns rund um Einfachheit, Veränderung und den Mut neue Wege zu gehen.
00:01:36: Ja, hallo Michael, herzlich willkommen bei uns im Podcast.
00:01:44: Hallo.
00:01:45: Hallo liebe Miriam, hallo liebe Ricardo.
00:01:49: Hallo Michael.
00:01:50: Genau, freut uns, dass du dabei bist und wie bereits angekündigt starten wir mit einer Einstiegsfrage an dich, genau.
00:01:59: Gab es einen Moment in deinem Leben, in dem du bewusst gesagt hast, so wie bisher geht es nicht weiter, jetzt verändere ich etwas?
00:02:12: Oh ja, zwar nicht nur einmal, sogar ziemlich häufig, immer mal wieder, also das waren sowohl in privaten wie auch im Business-Bereich,
00:02:24: das hat aber schon auch angefangen in der Jugendzeit, wo ich auch festgestellt habe, ja auch in der Schule zum Beispiel anderen Themen.
00:02:33: So geht es irgendwie nicht mehr weiter, zum Beispiel hatte ich damals auch schon keine Lust immer in der Schule drin zu sitzen.
00:02:40: Ich musste mir, da habe ich mir immer Ausgleich hier gesucht, draußen in die Natur zu gehen, ich habe mir liebsten auf dem Bauernhof gearbeitet, nebenher.
00:02:48: Das war für mich der Spannende.
00:02:51: Ja, und nachher natürlich auch im Studium, so dieses klassische, was man somit erlebt, wo ich gesagt habe, na, das passt mir auch nicht,
00:03:00: deswegen habe ich immer da auch einen Ausgleich zugesucht und die Transformation oder was da war, ist immer gewesen,
00:03:07: dass ich gesagt habe, so wie ich es jetzt erlebt habe, möchte ich es nicht mehr beibehalten.
00:03:15: Und Transformation heißt ja Wandel und dann ist natürlich die Frage, ja, es wird dann Zeit, den Wandel selber anzugehen,
00:03:23: weil letztendlich kann man das nur selber tun.
00:03:26: Und das war dann im Studium auch so, dass ich gesagt habe, hey, ich möchte raus aus diesem klassischen
00:03:32: und habe mich deswegen auch entschlossen, den Weg zu finden, ins Ausgang zu gehen.
00:03:37: Was ich auch geschafft habe dann, ich durfte nach Brasilien, was für mich super war, eine geniale Transformation in eine andere Welt einzutauchen.
00:03:47: Da gab es doch keine Smartphones, wo man eben mal gucken kann auf Google Maps oder woanders, wo was ist, sondern das war eine komplett andere Welt.
00:03:55: Und ich war jetzt nachhin eingesehen, völlig nicht vorbereitet darauf.
00:04:03: Und danach noch natürlich auch ein Business, muss ich sagen.
00:04:07: Ich habe, wenn ich so mal zurück überlege, so zwei, drei Phasen gehabt, wo ich auch mein Business wirklich transformiert habe,
00:04:14: nämlich ursprünglich, wo ich mal gestapelt bin, dass ich das gar nicht mehr tue, sondern die Idee, früher waren wir zu sagen,
00:04:23: hey, wir machen so eine Location, wo man einfach nur Ideen generieren kann.
00:04:28: So ein Ideenlabor oder weiß ich was, das war 1998, also nicht irgendwie ein 2000er.
00:04:36: Und letztendlich haben wir damit auch gestartet, aber wir haben es dann komplett wieder transferiert und sind dann ziemlich schnell in die Projekte gegangen.
00:04:43: Also komplett anderes Business mit anderen Kunden, mit anderen Geschäftsmodellen.
00:04:48: Und dann vom typischen Projektgeschäft, um auch weiterentwickelt zum Coaching-Business.
00:04:57: Und auch privat habe ich alles wirklich transformiert.
00:05:01: Ich habe jetzt 2018 wirklich mein Leben auf den Kopf gestellt, komplett, in dem ich auch alles losgelassen habe, sowohl privat.
00:05:08: Ich habe mein Ex-Fargetrend, ich habe mein Business losgelassen.
00:05:13: Ich habe wirklich kein Stein auf dem Gleichen gelassen, wenn ich so zurückschau, vielleicht noch 2%.
00:05:19: Aber von allem anderen habe ich mich wirklich gelöst und transformiert.
00:05:24: Und das auf ganz verschiedenen Stufen auch persönlich mich weiterentwickelt.
00:05:31: Und ganz neue Themen zugelassen in meinem Leben, in meinem Business, die ich vorher schon immer gelebt habe, aber nie so benannt habe.
00:05:41: Und wenn du so die Frage mal stellst, wo sie sagen, ja, irgendwie hat es ein Rhythmus gehabt von immer ein paar Jahren, sieben bis zehn Jahren.
00:05:48: Und dann kam irgendwie eine große Transformation, wo wirklich Sachen hinterfragen und auch für dich im Kopf gestellt haben.
00:05:57: Super interessant, also dann hast du ab dir so quasi ein Innovation Lab, habe dir schon gegründet vor Jahren.
00:06:06: Und jetzt ist einfach ein Innovation Lab, oder wenn du den Namen schon gehabt hättest, dann wäre jetzt alles fix.
00:06:13: Absolut, absolut, ich meine, ja, vielleicht hätte ich ihn auch irgendwie schützen sollen oder so.
00:06:18: Aber das war wirklich diese Aufbruchzeit, wo am Anfang man dachte, es braucht nur Ideen, nur Kreativität.
00:06:24: Und dann hätte man alles und wir dann ziemlich schnell erkannt haben, nee, Ideen und Kreativität ist ein Baustein, aber das reicht einfach nicht aus.
00:06:33: Weil das bleibt dann einfach nur ein Gedankenspiel, aber es wird nicht real, also das wird nicht fassbar.
00:06:40: Es bleibt einfach nur in der Theorie und in den Gedanken.
00:06:44: Okay, okay, vielleicht noch mal so ganz, gibt es irgendeine Zeitphase in dieser Zeit, die du wirklich findest, die war so richtig key für mich?
00:06:56: Naja, die war schon, wenn ich so schaue, 2018 bis 2021, die war so richtig, so richtige Keyphase.
00:07:07: Natürlich kam dann natürlich die 2020 auf die ganzen anderen Umstände dazu, im politisch sozialen, im Umfeld.
00:07:14: Aber dort war wirklich eine Phase, wo eigentlich ging es so weit, ich hatte ja auch vier Monate keine Wohnung eigentlich.
00:07:23: Also wirklich alles, was man sonst klassisch kennt, was man braucht.
00:07:27: Klar, ich habe einen Wohnsitz gehabt, ich war gemeldet, aber ich hatte keine eigene Wohnung.
00:07:32: Aber es war einfach wirklich ein Unterbruch von all den Strukturen, Prozessen und Systemen, die man hatte, und zwar auf allen Ebenen gleichzeitig.
00:07:43: Also privat persönlich, wir haben auch geschäftlich, die ganze Umstellung auf Digitalisierung.
00:07:49: Auf allen Bereichen, nicht nur im Coaching online, sondern auch die ganzen Dokumentationen vom Sekretariat, vom Büro, alles digitalisiert,
00:07:59: weil ich ja dann so viele auch in verschiedenen Orten war und nicht mehr typisch wie früher eigentlich primär vom Büro ausgearbeitet habe.
00:08:08: Und dann kann man sich den wieder streben oder man kann den mit dem offenen Mind einfach angehen und sagen, hey, worin liegt da die Chance?
00:08:18: Okay, sehr interessant.
00:08:20: Ich finde das so super spannend vom Innovation Lab.
00:08:23: Dann ist da diese Phase, eine extreme Phase und ich kenne den Dich Michael als sehr neugierigen Mensch, auch Techniker, Techniker, Fin etc.
00:08:32: Und wenn wir das alles so zusammenfassen, hört das überhaupt nicht.
00:08:36: Also das Wort Simplicity ist so, wieso?
00:08:40: Und jetzt, eigentlich das Wort Simplicity ist für mich auch Michael Hartjen, Simplicity, das gehört zusammen.
00:08:49: Dennoch ist da so viel Neugierde und wie passt das, wie passt dieses Passwort zu dir als Michael?
00:08:57: Hm, gute Frage. Ich war schon immer, auch als kleine Junge, ein extrem neugieriger Mensch.
00:09:08: Also ich war derjenige, der noch versucht hat, mit Hammer und Schraubenzieher all die mechanische Weg auseinander zu schrauben und zu schauen,
00:09:16: wo ich finde, was alles in dem Radwirt drin ist, was aus dem Lautsprecher kommt, also auch das haptische interessiert.
00:09:23: Und es hat mich aber immer nur fasziniert, wenn ich gemerkt habe, hey, das ist einfach.
00:09:32: Und dieses Passwort Simplicity in einfach heißt ja bei vielen sparen, günstig, schneller.
00:09:41: Aber dahinter steckt eigentlich die ganz andere Wertehaltung aus meiner Erfahrung und aus meinem Verständnis heraus.
00:09:47: Und das war immer neugierig zu sehen, was es da noch gibt.
00:09:51: Also nicht nur zu akzeptieren, ja, das ist halt immer so und da kann man nichts machen.
00:09:56: Und das ist halt der Standart und das machen alle anderen so und deswegen muss das so sein.
00:10:02: Das sind für mich so diese Glaubenssätze, die dann immer kommen, man kann ja sowieso nichts tun.
00:10:07: Und dann hat es bei mir speziell die Neugier geweckt, die kann man auch ganz disruptiv mit einer ganz anderen Denkweise,
00:10:15: an das Thema rangehen und Wege finden, die es eventuell schon gibt, die immer nur blind waren,
00:10:25: oder ganz neue Wege definieren und dann die Neugiere zu haben, eigentlich auf eine Art Expedition zu gehen.
00:10:34: Und dieses Neue zu entdecken und das hast du genau richtig gesagt, auch immer zu prüfen,
00:10:41: ob dieses Neue nur neu und anders ist oder ob es wirklich was vereinfacht.
00:10:49: Und das auch kritisch sagen nach, das ist nur anders, es ist kreativ neu, aber wirklich vereinfacht und tut es nicht.
00:11:00: Und den Weg, den bestreite ich schon sehr gerne und sehr häufig,
00:11:05: eben dass auch die neuen Technologien immer ich reflektiere, wo ist wirklich eine Vereinfachung, wo trägt es wirklich dabei,
00:11:12: aber wo stiehlt es mir eventuell auch meine Zeit und ist überhaupt nicht einfacher, sondern bringt viel mehr Komplexität hinein.
00:11:20: Und meistens gibt das irgendwann auch mal.
00:11:24: Und das sind auch so technologische Entwicklungen, die es immer gibt, wo man einfach achtsam sein muss,
00:11:31: dass man nicht, dass klar, wie der Technologie wird oder Technik wird, sondern einfach weiterhin sein Geist und seine Fähigkeiten im Freiraum behält
00:11:41: und es eigentlich weiterentwickelt.
00:11:43: Weil sonst ist die Gefahr, dass man da so reingezogen wird.
00:11:47: Ich meine, das kennen wir heutzutage, dass wir sagen, hey, wie viel Zeit verbringen die Leute in Social Media in anderen Dingen,
00:11:52: wo ist da der Mehrwert, wo ist da der Sinn auch dahinter.
00:11:56: Und auch mit den Themen, früher war es Thema ja, umso mehr Daten, man hat umso besser.
00:12:01: Da habe ich mir gefragt, hey cool, was macht ihr mit diesen vielen Daten aus?
00:12:05: Dass ihr sie habt, das war einfacher nicht.
00:12:07: Schon gar nicht, wenn man teilweise betrachtet, wie viel Aufwand es braucht, um die Daten zu erheben.
00:12:13: Also daher sehe ich mich schon als derjenige an, der da eintaucht und sich da aber auch ein eigenes Bild davon macht
00:12:20: und wirklich kritisch in der Frage, ist das jetzt wirklich was, was Mehrwert bringt, was Sinnhaftigkeit beinhaltet,
00:12:29: was vereinfacht oder ist das einfach?
00:12:32: Weil man es eben technisch kann, eventuell, aber nicht muss vielleicht.
00:12:38: Miriam, bevor du eine Frage stellst, was schon noch wichtig ist zu dem Thema Social Media,
00:12:44: was die Leute auf Social Media konsumieren,
00:12:48: natürlich dürfen sie weiterhin ganz viel unseren Podcast und die Themen, die du Michael bringst
00:12:53: und die wir immer wieder hören, oder dort schon, aber sonst, du meinst mehr sonst.
00:12:59: So finde ich, schau, es ist immer die Frage des Mauses.
00:13:03: Also ich bin ein riesen Fan und ich muss sagen, es ist eine fantastische Zeit aktuell,
00:13:09: weil wir Zugang, also jeder hat eigentlich auf diese Erde aktuell Zugang auf so viel Erfahrung und Wissen,
00:13:16: wie nie zuvor.
00:13:18: Also wir können ja heute eigentlich sagen, wir bräuchten keine Schulen mehr,
00:13:23: das wissen alle, das ist ja eigentlich öffentlich zugänglich, was früher nur in Schulbüchern und in Schulen drin war.
00:13:30: Also von der Seite muss ich sagen, wirklich großartig und eine Entwicklung, wo ich auch sehr schätze.
00:13:37: Wir dürfen aber auch unser Umgang damit, das Umgangsweis damit hinterfragen
00:13:44: und wichtig ist, dass es einfach im Bewusstsein stattfindet und nicht in irgendeinem Zwang oder in irgendeiner Sucht,
00:13:52: weil dann ist es eben nicht mehr hilfreich und dann ist es auch nicht mehr einfach,
00:13:57: weil dann hat es so Auswirkungen auf das Leben, auf das Business, auf Privatbeziehungen, auf alles Mögliche
00:14:03: und dann nimmt natürlich die Komplexität schon zu
00:14:07: und das sind dann auch, wir sagen, Energien, die nicht gerade förderlich sind,
00:14:11: die dich nicht weiterbringen und erheben, sondern die dich irgendwo klein drin halten.
00:14:19: Und das ist ja nicht unbedingt das, wo ich sage, wo wir Menschen, wo jeder für sich anstreben sollte,
00:14:24: sich irgendwo gefangen fühlen, sondern es hat vielmehr neugierig sein und authentisch sein über sich selbst.
00:14:35: Mir ist vorhin noch so eine Frage aufgepottet, quasi mit Simplicity
00:14:42: und unser Podcast, da geht es ja auch um Leadership
00:14:48: und da wird ja auch immer alles komplexer und umfangreicher.
00:14:52: Gibt es da auch Möglichkeiten, dass man da eigentlich auch mit Strategien wieder eintauchen kann,
00:14:58: um Leadership auch wieder einfacher zu machen
00:15:01: und vielleicht auch die Komplexität irgendwie zu reduzieren?
00:15:09: Ja, auf jeden Fall. Es ist hingegen so, dass ich mit, sagen wir mal,
00:15:14: ich beschäftige mich seit dem Jahr 2009, 2010, da kam das erste Buch ja raus zu diesem Thema.
00:15:20: Intensiv damit beschäftige ich und ich alle feststelle,
00:15:25: dass vieles von dem, was wir im Leadership und der Komplexität haben, ist Haus gemacht.
00:15:33: Das heißt, wir sind Fans, um Dinge zu übernehmen von irgendwo, von außen, von irgendwas.
00:15:41: Aber wir haben relativ, wie soll ich sagen, Herausforderungen, Probleme,
00:15:47: dass wir gar nicht richtig wissen, wie wir das wirklich umsetzen.
00:15:50: Wie lange wir an Dinge zu mixen oder wie soll ich es beschreiben, Dinge miteinander so zu kombinieren,
00:15:57: dass wir sagen ja, das noch und das noch und das noch und das noch.
00:16:01: Ja, und das andere, nein, nein, das will ich nicht loslassen.
00:16:04: Das will ich weiterhin behalten.
00:16:06: Und dann ist es so, wie dass du sagst, hey, ich tu mein Zimmer neu einrichten.
00:16:10: Ja, ich habe da ein tolles Design-Thema gesehen.
00:16:13: So stelle ich mir mein Zimmer vor.
00:16:15: Ja, aber die alten Möbel müssen noch drin bleiben
00:16:18: und den Stuhl, der muss noch drin bleiben
00:16:20: und das Bild soll noch drin bleiben
00:16:22: und das passt dann einfach nicht mehr zusammen.
00:16:25: Und das ist das, was ich häufig anerlebe, wenn es darum geht,
00:16:28: dass man zwar auch so Konzepte und Dinge mitnimmt, andere nicht loslassen möchte
00:16:35: und Neues, was man hört, auch durch drauf laden möchte.
00:16:39: Und dann wird der Karren irgendwann einfach viel zu voll.
00:16:42: Ja, und dann fängt man an, Dinge zu mixen und dann bekomme ich so wie ein Tanker,
00:16:46: der so schwer wird und ich eigentlich gar nichts mehr machen kann.
00:16:50: Deswegen gibt es für mich da im Simplicen Leadership schon ein paar Prinzipien,
00:16:54: wo ich mitgebe und eines davon ist,
00:16:57: erstens mal Vertrauen in Mitarbeiter.
00:17:00: Tiefes Vertrauen.
00:17:03: Warum?
00:17:05: Vertrauen ist etwas, das habe ich natürlich,
00:17:08: ich gebe viel Vertrauen in die Menschen
00:17:10: und das wird ich schon häufig auch missbraucht.
00:17:12: Das muss ich ganz klar sagen.
00:17:14: Es ist nicht so was nach der Motto, ja, es ist alles high event, überhaupt nicht.
00:17:17: Jedoch wiegt es für mich mehr Menschen zu vertrauen,
00:17:20: als nur zu kontrollieren und zu misstrauen.
00:17:23: Also ich gewinne mehr daraus aus der Balance.
00:17:26: Und dieses Vertrauen zu haben,
00:17:30: dass die anderen das wiederbeiden lässt,
00:17:34: zum Beispiel können, vielleicht nicht so gut wie ich,
00:17:36: weil sie die Erfahrung nicht haben,
00:17:38: aber sie können es lernen
00:17:40: und sie machen es aber eher abendweise.
00:17:42: Das ist natürlich etwas ganz anderes,
00:17:44: als wenn ich sage, na, das sind unsere Standardprozesse,
00:17:46: das müssen wir alles nur gleich machen und nur das gilt
00:17:48: und dies und jenes und so nach dem Schulsystem checken.
00:17:52: Und wenn man es nicht macht, ist einfach schlecht.
00:17:54: Und deswegen glaube ich,
00:17:56: dass eine Einfachheit und Leadership hat sehr viel damit zu tun,
00:17:59: vertrauen in Menschen zu haben
00:18:01: und parallel dazu aber auch,
00:18:04: Menschen weiterentwickeln zu wollen.
00:18:07: Also den Menschen zu sehen
00:18:10: und auch interessiert zu sein, hey,
00:18:12: wie kann sich dieser Mensch
00:18:14: und wie möchte sich dieser Mensch auch weiterentwickeln?
00:18:18: Und weiterhin sehe ich das Thema,
00:18:21: wir haben das bei uns im Simplicity nenn ich das auch,
00:18:23: Circle of Influence,
00:18:25: das heißt auch Aufgaben abgeben,
00:18:29: Verantwortung abgeben
00:18:32: und Zutrauen, dass sie das können
00:18:35: und dass sie das auch verstehen.
00:18:37: Also ich gebe ein kleines Beispiel dazu,
00:18:41: wir haben in gewisser Art und Weise,
00:18:46: ich sage jemand, schaut die Lkw-Fahrer an.
00:18:50: Die fahren, ein Lkw währt 200, 300, 400.000 Euro oder Franken.
00:18:57: Also wirklich war es so,
00:19:00: als Unternehmer sagst, puh,
00:19:02: das hat den Wert oder das ist nicht einfach nur ein kleiner Klappstuhl.
00:19:07: So, über wie viel kann die den Personen überhaupt frei entscheiden
00:19:12: in ihrem Business, in seinem Aufgabendereich?
00:19:15: Wie viele Kompetenzen hat er um wofür zu sagen,
00:19:18: hey, ich investiere hier 500 Euro, weil das sinnvoll ist
00:19:21: und weil es leicht und einfach ist für mein Business?
00:19:24: Wie viel Entscheidungsspielraum hat er?
00:19:27: Meistens null.
00:19:29: Ich gebe ihm so ein Gewehr in die Hand.
00:19:32: Und das sind so für mich die grundsätzlichen Verständnisse,
00:19:36: wo Einfachheit dann überreguliert wird,
00:19:40: dass nur der andere bestimmen kann
00:19:42: und der nur sagen kann und der nur weiß, wie man damit umgeht.
00:19:46: Auf einen anderen Fällen traue ich ihm zu,
00:19:48: dass er 40 Tonnen über die Straße fährt und keinen Unfall baut.
00:19:52: Also ich sehe da eine große Diskrepanz zwischendrin
00:19:57: und das hat für mich mit diesem Widership zu tun,
00:20:01: in dem ich wirklich sehe, hey, die Person hat eine Aufgabe,
00:20:03: die hat eine Verantwortung
00:20:05: und in dem Bereich hat sie eine große Verantwortung
00:20:08: und wenn sie die wahrnehmen kann,
00:20:10: dann kann ich in einem anderen Bereich auch eine Verantwortung übergeben.
00:20:14: Dann kann ich Dinge auch delegieren,
00:20:16: weil ich weiß, dass er es im Sinne von mir und von Unternehmen,
00:20:20: von uns allen tun wird.
00:20:22: Und wie gesagt, das funktioniert nur,
00:20:24: wenn ich im Bandel habe, auch ein Vertrauen,
00:20:27: ein Respekt gegenüber
00:20:29: und auch ein gemeinsames Verständnisaufbau dafür,
00:20:33: dass ich weiß, hey, die Person, die nimmt,
00:20:37: die geht auch wirklich sorgsam mit uns
00:20:39: und Hilfsmitteln, Betriebsmitteln,
00:20:42: Geld von dem Unternehmen wirklich um
00:20:44: und häufig empfinde ich dieses Misstrauen.
00:20:48: Dieses Misstrauen produziert Komplexität.
00:20:53: Okay, wenn wir jetzt ganz radikal wären im Leadership,
00:20:57: was würdest du dann als Allererstes weglassen?
00:21:02: Auch im Zusammenhang natürlich mit Simplicity radikal?
00:21:06: Na ja, ganz radikal würde ich wirklich das überdenken
00:21:14: und Mitarbeitenden mehr das Wort geben
00:21:18: und mehr tun werden.
00:21:20: Also ich würde ganz klar sagen, hey, es gibt einen gemeinsamen Rahmen.
00:21:24: Der Rahmen ist wie, wenn du ein Haus baust,
00:21:26: du hast ein Umriss, da hat sie eine Innenstruktur drin,
00:21:30: die brauchst du aus meiner Sicht.
00:21:32: Also ich bin nicht der Fan zu sagen, oh, alles ist offen,
00:21:34: jeder kann machen was es will und dann kommt alles gut.
00:21:37: Ich glaube, es braucht einen guten Rahmen,
00:21:39: es braucht ein gemeinsames Verständnis
00:21:41: und es braucht ein paar Spielregeln, die heißen Verbindlichkeit.
00:21:45: Ganz klar, oder?
00:21:47: Das leitet heute sehr viel darum.
00:21:49: Es hat sehr viel damit zu tun, zu sagen,
00:21:51: hey, wir können nicht alles im Vorhinein aus definieren und bestimmen,
00:21:55: aber wir können definieren, wie wir uns in Situation verhalten wollen.
00:22:01: Übergeordnet.
00:22:03: Und das heißt leicht langzunehmen.
00:22:07: Und da würde ich wirklich viele Sachen auch,
00:22:09: wenn man hier Sitzungen macht und Besprechungen,
00:22:11: ich bin überhaupt kein Fan von Sitzungen.
00:22:14: Ich würde das eher sagen, auch Sitzungszimmer,
00:22:16: ich bin überhaupt kein Fan als Führungsinstrument,
00:22:19: sondern eher zu sagen, hey, wenn es wirklich Themen gibt,
00:22:22: dann lieber kürzer und dafür eventuell etwas häufiger,
00:22:27: aber vielleicht auch im Stehen oder im Laufen oder unterwegs,
00:22:30: auch nicht im Sitzungszimmer.
00:22:32: Also ich würde wirklich kommunikationsmäßig vieles schlanker machen,
00:22:38: vieles weglassen, vieles kürzer machen
00:22:41: und viel mehr auf die Wert- und gemeinsame Haltung setzen.
00:22:46: Auch das ganz klarer Frage,
00:22:48: hey, was wollen wir eigentlich dieses Jahr gemeinsam erreichen?
00:22:51: Das wollen wir als Team erreichen.
00:22:53: Und ganz, ganz wichtig noch dazu,
00:22:56: wie wollen wir uns denn damit belohnen, wenn wir es erreicht haben?
00:23:00: Mhm, mhm, mhm.
00:23:02: Weil das ist natürlich...
00:23:04: Einmal mit einer Cremeschnitte als erstes.
00:23:07: Ich kann das jetzt ja sagen,
00:23:09: ich habe da wirklich auch sehr negative Erlebnisse gehabt, oder?
00:23:13: Ich sage jetzt nicht, in welchem Rahmen,
00:23:15: aber ich hatte gestalten dürfen auch ein Buch.
00:23:18: Das war der Zeit, wo ich noch meine Promotion gemacht habe.
00:23:23: Und ich habe dann ein Superbonus bekommen dafür.
00:23:27: Am Ende des Jahres, weil das wirklich echt so gut war
00:23:31: und mein Beitrag und alles, was dabei war, das Bonus war,
00:23:34: der Bonus war, dass ich das Buch bekommen habe.
00:23:38: Und dann fragt man sich natürlich schon, mhm, okay.
00:23:42: Puh.
00:23:44: Ist das wirklich jetzt so der Wert dahinter?
00:23:48: Ist das wirklich so das, was einen dann...
00:23:52: Ja, man hat sich da engagiert und diesen Jedes gemacht,
00:23:55: passt das wirklich?
00:23:57: Also auch diesen kleinen Dingen merkt man es dann wirklich,
00:24:00: zu sagen, hey, wir haben ein gemeinsames Ziel, super, ja,
00:24:03: als Bonusbekunden, ach, das ist ein Buch,
00:24:05: wie schrieb man das schon?
00:24:07: Das macht natürlich nicht so viel Freude im Blick.
00:24:10: Ja, ja, ja.
00:24:12: Sondern da ist dann eher auch wirklich das Komite zu sagen,
00:24:15: hey, was wollen wir wirklich gemeinsam als Team erreichen tun?
00:24:18: Und das auch nicht nur als Chef zu sagen, hey, ich will das,
00:24:22: sondern was wollen doch wir?
00:24:24: Und woran erkennen wir, dass wir das erreicht haben?
00:24:28: Und da denke ich schon, da dürfen wir noch auch weg
00:24:33: von vielleicht klassischen Konstrukten von früher
00:24:37: und viel mehr eintauchen.
00:24:39: Weil es für mich als Lieder dann heißt, ich interessiere mich dann
00:24:42: wirklich fürs Team, ich interessiere mich für die Mitarbeiter,
00:24:45: ich interessiere mich für die Menschen.
00:24:48: Ich bin nicht nur für Zahlen.
00:24:50: Und eigentlich sind wir so ja auch, eigentlich so richtig auch
00:24:53: überfließend von Simplicity, so ins Thema Transformation,
00:24:59: Transformation hineingeschlittert, weil du hast ja vorhin auch gesagt,
00:25:02: loslassen, eben, wenn man ein Zimmer neu gestalten will
00:25:06: und alles Alte drin lassen soll.
00:25:09: Oder will, dann funktioniert das nicht ganz so,
00:25:12: ist ja eigentlich mit dem Mindset dann ja auch so.
00:25:16: Wenn man sagt, ja, Führung, gewisse Sachen weglassen,
00:25:19: andere Sachen hineinnehmen, das bedingt ja dann auch so
00:25:23: eine Transformation von uns Menschen.
00:25:26: Oder da kann man nicht einfach so Stuhl raus,
00:25:28: andere Stuhl hinein, sondern da ist ja oftmals etwas gegeben.
00:25:33: Oder da sind wir als Menschen, als Mitarbeiter,
00:25:36: als Führungskraft oder wie auch immer in welcher Rolle.
00:25:40: Oder da siehst du auch einen Zusammenhang, oder?
00:25:43: Auf jeden Fall, ganz wichtig, weil,
00:25:45: schon mal für mich ist ja Einfachheit und Simplicity
00:25:48: nicht ein Zustand, der so ist und dann gilt es, ihn zu verteidigen.
00:25:52: Sondern auch das Thema, was vor 50, vor 100 Jahren einfach war,
00:25:57: ist es heute nicht mehr.
00:25:59: Aber damals war es so.
00:26:01: Das heißt, wir sind ja ganz häufig eigentlich
00:26:03: Transformation-Prozessen drin.
00:26:05: Und wichtig ist eben, dieses Offen zu halten
00:26:08: und sich immer zu erkennen, ja, es ist jetzt einfach
00:26:11: und es gibt da vielleicht eine weitere einfache Lösung.
00:26:15: Und diese weitere einfache Lösung ist eben jetzt die einfache.
00:26:19: Aber ich muss mich da vielleicht von alten Dingen lösen.
00:26:23: Ich meine, überall, wo wir so große auch Technologie-Transformationen haben,
00:26:28: hat es natürlich auch mit Menschen-Transformationen zu tun.
00:26:31: Erinnern wir uns nur an die ganzen Geschichten und Entwicklungen
00:26:34: vom Pferdekutsche zum Automobil.
00:26:37: Oder von der Schreibmaschine zum Computer,
00:26:40: vom Computer zum Smartphone,
00:26:43: von der digitalen oder von der physischen Welt,
00:26:46: die digitale und die virtuellen Welt.
00:26:48: Das sind natürlich Riesenveränderungen,
00:26:51: die ganze Gesellschaftsstrukturen verändern.
00:26:56: Ich meine, allein Straßenbau allein,
00:26:59: die Infrastruktur ist ringsherum gebraucht.
00:27:02: Oder auch wir, sagen wir können größere Distanzen fahren.
00:27:05: Das heißt, ich bin eigentlich der Auffassung,
00:27:07: dass wir Menschen überall immer wieder in Transformationen sind,
00:27:10: manchmal größer, manchmal kleiner.
00:27:12: Und die Frage ist nur, ich unterscheide die Transformation,
00:27:15: wo ich bewusst mache, wo mir wirklich bewusst wird,
00:27:19: ah, das ist ein Themenfelder Transformation.
00:27:22: Also da gibt es eine Umwandlung, da entwickle ich mich weiter.
00:27:25: Und dann gibt es aber auch Themen, wo ich sage,
00:27:27: hey, ich komme einfach nicht weiter,
00:27:29: aber ich weiß nicht, warum.
00:27:31: Da stoße ich irgendwo immer wieder an
00:27:34: und ich will zwar was tun, ich möchte was weiterentwickeln.
00:27:37: Ich möchte hier nicht verändern und ich weiß aber nicht, warum.
00:27:40: Ich komme einfach nicht weiter.
00:27:42: Ich bleibe immer wieder am gleichen Punkt stehen.
00:27:45: Und da kommen wir natürlich wieder genau zu den auch emotionalen Themen
00:27:49: und Meinzetthemen des Menschen.
00:27:51: Und häufig sagen wir ja, klar, Meinzet weiterentwickeln
00:27:54: und alles ist ganz logisch.
00:27:56: Aber häufig sind es dann diese Versteckten,
00:28:00: die mir noch gar nicht bewusst in Glauben setzen,
00:28:03: die da ganz tief drin sitzen,
00:28:06: die sich da so eingekraben haben und sich so bequem gemacht haben,
00:28:11: die uns aber wie auch im Unterbewusstsein drinhängen
00:28:15: und gar nicht so wie im Bild, auf dem Smartphone sichtbar sind.
00:28:19: Und genau die sind es eigentlich, die uns dann häufig klein halten.
00:28:23: Das diejenigen, die uns zurückhalten,
00:28:27: wo wir immer wieder gegen die Wand laufen,
00:28:29: nicht wissen, warum.
00:28:31: Es muss doch, ich tue doch schon so viel und starten.
00:28:34: Und das haben wir im Business auch.
00:28:36: Ich habe das Daumen probiert und schon mal wieder probiert,
00:28:38: aber es funktioniert, wie ich bei den anderen geht.
00:28:40: Das ist bei mir nicht all die ganzen Dinge dann.
00:28:42: Und das sind dann für mich Verzeichen oder für uns zu zeigen,
00:28:45: hey, da hat es versteckte Blockaden
00:28:48: oder hat es versteckte Glaubenssätze drin,
00:28:50: wo einfach im Bewusstsein nicht gleich fassbar sind wie andere Themen.
00:28:56: Und dann wird es eben interessant, hier einzutauchen.
00:29:00: Und das sind natürlich für mich auch Themen und Dinge,
00:29:02: wo ich sehe, dass die zukünftigen der Führungsaufgabe
00:29:06: viel wichtiger werden in leadership.
00:29:08: Also nicht das offensichtliche nur zu sehen,
00:29:11: sondern auch tiefgründiger zu gehen.
00:29:13: Und das funktioniert nur, wenn man sich wirklich
00:29:15: auch mit den Menschen beschäftigt und sich dafür interessiert.
00:29:18: So wie es auch bei uns in der Transition Week machen,
00:29:21: wo wir wirklich sagen, hey, die Transformation beginnt dann,
00:29:25: wenn ich zum Beispiel alte Alpha-Überzeugungen,
00:29:28: versteckte Alpha-Überzeugungen lösen kann, die mich bremsen
00:29:31: und dann neue implementieren kann.
00:29:34: Aber ich muss erstes alte loslassen.
00:29:37: Sonst ist es gleiche wie du stehst auf der Bremse
00:29:40: und willst Vollgas geben und kommst nicht vorwärts.
00:29:43: Das sind dann genau die Themen, wo wir dann häufig stehen bleiben.
00:29:47: Alles, was offensichtlich ist, wunderbar hier,
00:29:50: aber das nicht offensichtliche, das tiefgreifende.
00:29:55: Häufig auch emotionale und durch vielleicht Erfahrung gemachte Themen, die sind natürlich
00:30:01: dann richtig spannend und da kann man natürlich eine ganz andere Transformation dann voranbringen,
00:30:08: weil sie, wie eine Schleuse eigentlich öffnen.
00:30:11: Absolut, absolut und wir machen bei uns, machen wir ergänzend, gehen wir ja gerade das Thema
00:30:21: Glaubenssätze und wir gehen da in die Wertesätze rein, dass wir wirklich auch sagen, hey, entdecke
00:30:26: auch was der Wert ist, das wo du eigentlich auch so versteckt ist, die Wertesätze und
00:30:32: die darfst du groß machen, weil die hast du ja auch schon oder und dort das Thema angeben,
00:30:37: da gehen wir ja immer mit den Lebensmotiven rein, dass du wirklich ergänzt, hey da, da
00:30:43: habe ich meine Stärke und das darf ich machen und wenn ich in der Stärke bin, dann komme
00:30:47: ich auch in den Flow und wenn der Flow meine Komfortzone ist, dann ist das ja egal, dann
00:30:52: darfst du gerne in der Komfortzone bleiben, weil dann bist du ja im Flow und das ist so
00:30:57: so richtig super und das ist so die ganze Transformation im Gesamten und du hast vorhin,
00:31:02: hast du das Wort benutzt, vielleicht haben wir es ein paar herausgehört, du hast gesagt
00:31:06: Transition, Transition Week, das hört man nicht so oft, außen man ist mit euch zusammen,
00:31:14: dann hört man es sehr oft, Transition, was ist Transition, was ist die Vision dahinter
00:31:20: und wie ist es vielleicht kurz entstanden?
00:31:22: Okay, ja, danke dafür nochmal für die Hinweise, Transition ist eigentlich ein Kunstwort, setzt
00:31:27: sich zusammen aus Transformation und aus Vision, das heißt also dazu, die Vision ist ja ein
00:31:34: Zukunftsbild, also wo man eigentlich hin möchte, wo man gerne haben möchte, wie man gerne
00:31:40: sein möchte und Transition heißt eigentlich Transform your Vision, das heißt gehe her
00:31:45: und transformiere dich, wandere dich um, deine Vision wahr werden zu lassen, das ist ein
00:31:50: tiefgreifender Prozess, den meine Frau schon seit 25 Jahren eigentlich entwickelt hat und
00:31:55: die jetzt auch gemeinsam die letzten Jahre weiterentwickelt haben, wo es einfach darum
00:31:59: geht, in sich selber einzutauchen und sich selbst besser kennen zu lernen, um seine Glaubenssätze
00:32:07: und vor allem die hinteren Glaubenssätzen, eben die Ausbremsen zu identifizieren, wir
00:32:12: sagen zudem auch die Allfallbezeugung, das heißt die Glaubenssätze, die eigentlich gar
00:32:15: nicht hilfreich sind, die dich nicht weiterbringen, sondern die dich eher nach unten drücken,
00:32:20: klein machen, zurückhalten und häufig sind die mit sehr starken Emotionen verbunden,
00:32:26: auch Erlebnisse und Erfahrungen in der Kindheit, in die üben Zeit oder auch in Wachsen sein,
00:32:31: haben übrigens auch sehr viele Mitarbeitenden irgendwelche negativen Erlebnisse, die einen
00:32:35: so prägen, dass man in seiner Komfortzone bleibt und wenn man lernen möchte, wie kann
00:32:41: ich die lösen?
00:32:42: Also erstens mal, wie kann ich das überhaupt erkennen und verstehen, wie werden die transparent
00:32:47: für mich, wie kann ich die beschreiben, um diesen Prozess einzutauchen und zu lösen
00:32:54: und dann im Prinzip mit Neuem zu überschreiben, auch wie umzuprogrammieren, das ist eigentlich
00:33:00: das, was wir sagen, das ist absolut das Wichtigste im Leben, diese Prozesse zu kennen, zu beherrschen,
00:33:07: diese Tools zu beherrschen und die kann man eben kennenlernen und anwenden lernen in
00:33:12: dem Viertagetraining.
00:33:13: Warum?
00:33:14: Weil ich dann ein selbstbestimmtes Leben führen kann.
00:33:18: Ich bestimme für mich und nicht andere bestimmen für mich und über mich und ich weiß auch,
00:33:24: wenn ich irgendwo an was rankomme, wo ich nicht weiterkomme, wie ich es dann lösen kann,
00:33:30: auch wenn es nicht offensichtlich ist und das ist natürlich was, was wir im Businessumfeld
00:33:35: brauchen, wie im Privaten, also wir erleben das, dass häufig gerade auch die Kombination
00:33:40: als Selbststärke oder als Unternehmer ist jetzt private und das Geschäft ist sehr stark
00:33:43: gemixt.
00:33:44: Übrigens gilt auch für Angestellte, weil ich bringe auch einen Teil von meinem Privatleben
00:33:49: natürlich mit in mein Job, wenn ich angestellt bin und deswegen ist es so wichtig auch als
00:33:55: Lieder, als Vorgesetzter Chef, was auch immer auch zu erkennen, oh, da scheint auch ein
00:34:03: Mitarbeiter wirklich ein privates Thema zu haben, wo er nicht weiterkommt und das überträgt
00:34:08: sich automatisch ins Business hinein.
00:34:10: Also allein, wenn jemand ein Telefon abnimmt, wenn er schlecht drauf ist, wenn er zu Hause
00:34:13: Probleme hat, die er mit den Kunden spricht, dass die Energie die wirkt und das auch zu
00:34:18: erkennen mal zu erleben und das in so kurzer Zeit, also wir haben teilweise Kunden, die
00:34:24: das Jahrzehnte lang mitschleppen, mich erkannt haben, aber nicht bewusst wie sie es lösen
00:34:28: können, dann lösen Kunden sehr schnell und dadurch auch ganz, ganz ein anderes Leben
00:34:36: führen können im Privaten, ja auch im Business.
00:34:39: Also das löst diese, deswegen Transformation und Vision, weil wir wollen das ja machen
00:34:45: für nicht nur Vergangenheit, Bewältigung nur zu betreiben, sondern vor allem die Zukunft,
00:34:49: nämlich wie soll es denn sein, weil das ist ja unser, ich sag auch, wie ein Magnet, also
00:34:55: wenn wir ein gemeinsames Ziehen haben, dann ist es wie ein Magnet, wo wir hinwollen, wenn
00:34:59: wir das nicht mehr haben, dann dümmeln wir einfach vor uns ein bisschen rum, drehen
00:35:03: uns ein bisschen im Kreis und bejammen uns, erzählen uns immer die gleichen Story, was
00:35:08: so schlimm ist und weshalb was nicht geht und nur wegen dem und weil das so ist und die
00:35:14: das nicht tun und ja, man erkennst dann den Stories der Menschen, die sie immer erzählen,
00:35:21: die sie immer gleich und die sie immer wiederholen, dass sie da irgendwo in ihren eigenen Glaubenssätzen
00:35:26: gefahren sind und sich auch gar nicht immer transformieren können, solange sie sich nicht
00:35:32: diesen wirklich stellen.
00:35:34: Ich habe hier schnell noch vielleicht so ein Appell oder ein Reminder auch an die Zuhörerinnen
00:35:44: von uns, private Themen begleiten uns auch im Geschäft, ich denke, das ist auch ganz
00:35:51: wichtig zu wissen für alle Lieder und Liederinnen, auch zu wissen, die Mitarbeiter haben nicht
00:35:57: bei der Stempel-Uhr, dass sie die Rolle, wir wechseln die Rolle, aber der Inhalt bleibt
00:36:03: derselbe, also die Miriam, die ins Büro kommt, ist dieselbe wie die am Abend zu Hause ist,
00:36:09: logisch ist die Verantwortung vielleicht ein bisschen eine andere oder auch die Aufgabinstellung,
00:36:13: aber der Mensch, der bleibt 24 Stunden und dann eben auch noch mein Reminder an die
00:36:20: Mitarbeitenden, das gilt auch für eure Führungskräfte, die haben vielleicht auch ein privates
00:36:26: Thema, dass sie nicht einfach so am Eingang in die Firma einfach abstülpen und etwas
00:36:33: anderes drüberstülpen können, so das Bewusstsein, dass wir wirklich der Mensch sind und nicht
00:36:40: einfach ein, ein Avatar vorhin hatten wir so, das wechselt wie ich, das finde ich ist
00:36:46: auch wichtig zu erkennen.
00:36:48: Und ich glaube auch, dass es in Zukunft viel wichtiger noch sein wird, nämlich auch als
00:36:53: Führungsaufgabe und das ist das, was wir ja schon immer wieder hören und ja wird immer
00:36:58: gesagt, würde ich den Menschen ins Zentrum zu stellen, den Menschen auch als Ressource,
00:37:04: als Person, als Mensch zu sehen und nicht nur als, sagen wir mal, sag jetzt bewusst
00:37:10: vom Begriff oder so eine Software und eine Technologie oder ein Produkt, wo einfach immer
00:37:15: gleich funktionieren muss.
00:37:16: Nein, wir haben eine gute Phase, wir haben schlechte Phasen, als getage dafür, wir
00:37:20: haben uns gut getage, da finden wir es schlecht, als getage, da können wir Leistungen verbringen,
00:37:25: wo wir denken, boah, wie haben wir das überhaupt geschafft, oder, wenn wir so ein Flow drin
00:37:29: sind, wie du vorher gesagt hast und dann gibt es Tage, da sitzt du da und denkst dir,
00:37:34: ey, boah, ich bin so kaputt, als hätte ich heute so viel gemacht, aber ich bin nicht
00:37:38: vorhin gekommen, bin ich vorhin gekommen, hat irgendwie nichts geklappt, nichts wirklich
00:37:44: gemacht und dann nimmt der Frust natürlich zu auch und deswegen ändert sich aus meinem
00:37:50: Verständnis auch, aus dem simplen Leadership auch die Aufgabe des Nieders, der Führungsrolle,
00:37:55: dass er eben auch diese, ich sage Human Capital, Human Intelligence, einfach diesen Mensch
00:38:03: sieht, der da ist und ich durfte das viele, viele Jahre erleben, wo ich mich in soziale
00:38:12: Organisationen eingebracht oder einbringen konnte in meiner Freizeit, auch in Führungsthemen
00:38:19: und zu sehen, wie viel gut will und wie viel auch gute Energie darüber kommt und wie wichtig
00:38:30: das ist, weil letztendlich, schaut es an, wir bräuchten uns doch mit Menschen umgeben,
00:38:36: denen es eigentlich gut geht und wenn wir merken, oh, da geht es einem nicht so gut, dann im
00:38:40: privaten, fragen wir, du, kann ich was für dich tun?
00:38:43: Wie geht es dir?
00:38:44: Na, ich glaube, dir geht es nicht so gut, habe ich dir irgendwie das Gefühl, fällt dir
00:38:48: irgendwas oder wollen wir über was drüber reden, im privaten ist das sofort irgendwie,
00:38:53: wenn man auch freundschaftlich zusammen ist, aber stell dir mal vor, du bist im Business
00:38:58: mit den Menschen mehr zusammen als mit deinen Freunden und da interessiert sich auf einmal
00:39:03: nicht, ich sage nicht, jeder muss der beste Freund sein im Business zueinander, es ist
00:39:10: nicht nur alles heile Welt und wenn alle gleich sind, ist alles gut, überhaupt nicht, ich liebe
00:39:14: es auch, wenn es eben unterschiedliche Menschentypen zusammen sind, weil das gibt Energie, das
00:39:19: gibt auch Transformation, ja, aber man muss einfach trotzdem wissen, wie geht man miteinander
00:39:23: um und das einfach, das interessiert sein dafür auch an den Menschen und das ist das, wo ich
00:39:31: dann immer erlebt habe, dann tun sich ganz andere Dinge auch, es werden Dinge auf einmal
00:39:35: möglich, wo man früher gedacht hat, die gehen nicht und es wird auf einmal Dinge vielleicht
00:39:39: und einfacher als vorher und deswegen ist es nicht nur ein Punkt, sondern eine ganze
00:39:45: Kombination davor und deswegen ist ich auch so wichtig, dass wir darüber reden, weil ich
00:39:51: meine, wir lernen eins plus eins in der Schule, wir lernen lesen, schreiben, wir lernen aber
00:39:56: viel zu wenig über uns als Mensch sein, das wird eigentlich vollkommen irgendwie ausgeklammert
00:40:03: auch, ich sage auch häufig, wir wissen besser, wie wir unsere Smartphones bedienen können,
00:40:09: als teilweise wie wir Menschen mit einem selbst oder auch mit anderen umgehen können, verstecken
00:40:15: uns an häufig hinter diesen Technologien und deswegen ist es so wichtig, dass auch das,
00:40:21: was ihr macht, diese Arbeit wieder, das nach oben, nach vorne bringen, an den Menschen,
00:40:27: bei einem Menschen interessiert zu sein, natürlich auch Business, logisch, aber es macht einfach
00:40:34: viel mehr Spaß und Freude, wenn die Menschen zusammen Freude und Spaß haben, das ist ja
00:40:41: das Wichtige daran und wir verbringen, ich meine, wir bringen ja viel Zeit, wir zahlen,
00:40:46: was ich wie viele um Urlaub zu gehen, an Orten zu sein, mit Menschen sich zu umgeben, wo
00:40:51: man sich wohl fühlt, ein paar Wochen im Jahr, anstatt zu sagen, hey, die meiste Zeit eigentlich
00:40:59: momentan in der Arbeitswelt umgeb ich mich mit diesen Menschen, mit diesen Kunden, wieso
00:41:06: soll es mir da nicht auch gut gehen können und da ist eben auch die Aufgabe, dass ich
00:41:11: als Mensch dann die Strukturen dafür zur Verfügung stellen, als Lieder und sage, okay, was brauchst
00:41:17: das? Was brauchst du dazu, dass das gut passt, dass das so zusammen gehört? Das, ja, häufig
00:41:29: ist es ja so, wissen wir von der Schule, oh mein Gott, nach den Schulferien am Montag
00:41:33: beginnt die Schule wieder, oh, das ist das Schlimme, oder? Wenn du ein Unternehmen hast,
00:41:39: wenn du eine Führungsaufgabe hast, es gibt doch nichts Schöneres als eine Führungskraft,
00:41:44: wenn morgens dann die Mitarbeiter auch kommen und sagen, hey, ich freu mich auch wieder hier
00:41:48: zu sein. Ich freu mich einfach auf die echt guten Stunden mit den Menschen, die hier sind.
00:41:55: Natürlich gibt es Probleme, natürlich gibt es viele Herausforderungen, aber es ist immer
00:41:58: die Frage, mit welcher Haltung gehe ich es an. Und das ist für mich die neue Leadership
00:42:04: und das ist für mich auch das Simplicity Leadership drin. Ganz, ganz andere Sichtweise
00:42:09: darauf einzugehen, nicht ich Chef weiß alles und ich sage euch und du musst das und solange
00:42:13: du das nicht tust, funktioniert das nicht und wieso macht ihr das nicht so? Nein, das
00:42:18: sind so die alten, die alten Themen. Ich bin gerade super interessant, das Wort nochmals
00:42:26: Transition, Transformation, Vision, die Vision in unserer Firma ist ja, dass alle Menschen
00:42:33: gerne zur Arbeit kommen. Das wollen wir erreichen, oder? Das ist das und das ist genau das, wo
00:42:38: du jetzt gesagt hast, das ist ja. Ja. Und wir wollen ja, wir haben diese Vision und dass
00:42:42: das transformiert wird und das passt hier perfekt. Ich habe nur noch eine Frage zur Transition.
00:42:49: Was spielt bei euch, bei Transition? Ihr habt ja diese Programme, die ihr aufbaut, ihr habt
00:42:55: diese Weeks, die ihr macht in der Transition. Was spielt für euch das Netzwerk, für eine
00:42:59: Rolle und der Kollektiverlernenraum? Noch vielleicht kurz, bevor wir so in die Zielgerade
00:43:05: haben. Ja. Also es spielt schon eine sehr große Rolle, auch wir reden auch hier von Community,
00:43:12: das heißt für uns ist es wichtig, den unseren Kunden und in unserem Community Raum zum
00:43:18: Selbstentwicklung mitzugeben. Auch die Menschen, die Leute miteinander zu vernetzen, zu verbinden
00:43:24: und wirklich eine Community zu leben, weil das ist was, wo ich sage oder wo wir sagen
00:43:31: und das hat für uns auch einen neuen Begriff, vielleicht ein ganz tiefen spirituellen und
00:43:36: ethische Bedeutung, zu sagen, wir geben Menschen ein Raum zum entwickeln und zwar jetzt ist
00:43:43: es ganz wichtig, jeder so wie er oder sie ist. Das ist ganz, ganz wichtig. Es ist also nicht
00:43:50: nein, der darf die nicht, der schon, aber der muss jeder und das ist das, was wir auch
00:43:56: zurückgemeldet bekommen, dass auch Menschen, die sagen, ich fühle mich da nie wohl in
00:44:01: einer Gruppe oder da, da bin ich nicht richtig oder weiß ich was, dass diese Unterschiedlichkeiten,
00:44:10: das Tolle ist trotzdem eine Gemeinsamkeiten zu finden und jeder akzeptiert wird wie er
00:44:16: oder sie ist und nicht gleich hier labelt, gleich hier, du musst das und wenn du das
00:44:23: nicht tust, ist das. Und das versuchen und nicht versuchen, das leben wir auch dem,
00:44:27: wir leben es auch wirklich vor, indem wir selber auch so agieren und indem wir das auch mitgeben
00:44:33: und das ist für uns auch diese tiefen spirituelle, weil wir sind ja alle miteinander irgendwie
00:44:37: verbunden. Und das Verständnis dafür zu haben, dass wir nicht nur verbunden sind, wenn wir
00:44:46: da sind, sondern dass wir eben auch geistlich miteinander verbunden sind, spürt jemand,
00:44:51: ich habe gerade natürlich gedacht gegen das Telefon, komisch hat jeder schon mal erlebt,
00:44:55: aber dass das auch eine Verbindung sein kann auf eine ganz andere Art und Weise, dass
00:45:00: wenn ich immer über jemand schlecht spreche, auch wenn er nicht da ist, er das spürt und
00:45:04: merkt, die Energien, das sind Themenstellung, die in Zukunft vielmehr noch an Bedeutung
00:45:09: gewinnen werden aus unserer Sicht, weil das menschliche Miteinander ist, das Kolaborative,
00:45:14: das Gemeinsame, also wenn ich nur immer schlecht über jemand rede, dann wirkt sich das aus,
00:45:22: er spürt das und das kann jeder mal selbst für sich selber auch mal testen. Du kannst
00:45:28: mal schauen, eine Person läuft vor dir, du schaust sie nur an, auf den Hinterkopf, auf
00:45:34: den Rücken, somit schlechten Gedanken. Ich werde die Person sich umdrehen, weil sie sich
00:45:39: unwohl fühlt. Woher kommt's? Und wenn wir das hören und wenn du das teilweise mitbekommst,
00:45:51: was im Alltag abläuft oder auch im Business abläuft, wie da über Menschen gesprochen
00:45:55: wird, dann muss ich mich sagen, wundere ich mich über gewisse Dinge überhaupt nicht mehr.
00:46:00: Und deswegen ist es für uns so auch dieses, nicht das esoterische, ich sitze dahin und
00:46:07: denke nur und mache, ja logisches braucht auch die innere Klarheit, die innere Stärke,
00:46:11: aber die gelebte Spiritualität und die gelebte Ethik im Alltag, im Business, wie im Privaten,
00:46:19: das ist doch ein Potenzial, wo es so stark ist und wo du Transformationen auch in privaten
00:46:25: und im Unternehmen bewältigen kannst, das sind unfassbar. Oder auch Visionen wieder kreieren
00:46:32: kannst, gemeinsame. Und diese Visionen nach außen tragen kannst. Und viele haben dann
00:46:38: sofort im Business wieder das Thema Ausbeutung und dies und jenes. Nein, darum geht es überhaupt.
00:46:43: Das ist die alte Welt. Die neue Welt ist, dass man gemeinsam auch was erreichen möchte
00:46:50: und nicht nur eine einzelne Person. Und natürlich braucht, muss das finanzielle auch stimmen
00:46:55: für alle, für die Unternehmer, der vorinvestiert, für die Mitarbeiter, der auch seine Zeit dafür
00:47:00: bringt. Und ich sehe den Mitarbeiter auch immer so an, er gibt mir seine Zeit. Er gibt
00:47:06: mir die Ressource Zeit als Unternehmer zur Verfügung, damit man das gemeinsam machen
00:47:10: kann. Und ich gebe ihm natürlich auch was zurück, weil es ist seine Lebenszeit. Und
00:47:17: Lebenszeit ist was so wertvolles und wichtiges. Und die fängt nicht erst im Ruhestand an,
00:47:22: sondern die Lebenszeit fängt im Begegnungen an. Oder wird so heißt es schon vor der Geburt.
00:47:26: Nämlich im Menschwerden fängt es an. Und deswegen dürfen wir uns immer sagen, hey, für was setze
00:47:32: ich meine Lebenszeit rein? Und kann ich meine Lebenszeit auch einsetzen, dass es an und
00:47:36: gut geht. Und immer in der Balance. Das sind für mich auch diese, das sind für mich
00:47:43: auch die großen Herausforderungen, die wir die seltschaftlich politisch und wirtschaftlich
00:47:46: haben, dass wir die nur auf dieser Ebene anfangen werden, die zu lösen und nicht auf der anderen
00:47:53: Ebene, wie jetzt mein oder Strukturprozesse und so. Riccardo, hast du gleich noch eine
00:48:00: Frage? Nein, ich bin so richtig so. Ich habe mir natürlich auch 2-3 Fragen, aber du hast
00:48:09: schon so viel beantwortet in diesen 3/4 Stunden, die wir jetzt schon dran sind. Die Zeit geht
00:48:16: so wie im Flug. Unsere Lebenszeit. Genau, 3/4 Stunden. Ich hoffe, dass eben die Zeit
00:48:25: auf die 3/4 Stunden, die 45 Minuten für viele auch eine bereichende Lebenszeit ist. Und
00:48:30: nicht die gestohlenen Lebenszeit. Genau, ich hoffe das auch. Wenn es viele hören, dann
00:48:36: sind das ja ganz viele Lebenszeit. Okay, am Parallosen hören es mit 1,2, dann ist das
00:48:42: ein bisschen weniger, aber das ist in die Technik. Aber das ist wunderschön. Nein, hey, ich
00:48:49: denke, wir gehen so langsam in den Abschluss rein und ganz kurz nochmals aus deiner Sicht,
00:48:58: wir haben Simplicity Transition, wir gehen in die Spiritualität rein. Was dürfen wir
00:49:03: getrost loslassen? Ich glaube, wir dürfen getrost loslassen, Dinge, wo uns Belast, wo wir von
00:49:15: der Vergangenheit vielleicht nicht genommen haben. Auch diese ganzen Storys, warum was
00:49:21: nicht geht. Oder warum nur, dass das einzig richtige ist. Also das Gedankliche loslassen
00:49:28: und loslösen von natürlich auch bewährtem, wo es sagt, ja, das war immer so toll, immer
00:49:34: so gut, ja, richtig. Aber wir dürfen das loslassen und die Neugierig, also nicht ihr, sondern
00:49:40: das neue, neu interessierte, sich machen. Und auch hier wieder in den Forschergeisen,
00:49:47: in das Erforschen, das Experimentieren hineingehen. Und was wir auch loslassen dürfen ist die
00:49:54: Rechtsfertigung, warum das früher so verhaut und immer noch so sein muss. Also das sind
00:49:59: so für mich die Themen, wo wir wirklich ausbremsen. Und wir dürfen auch loslassen, immer nur das
00:50:06: eigene Ego und nur ich weiß, was wichtig ist und nur meine Meinung ist, die einzige
00:50:13: Eigenwahrheit es gibt. Nein, es ist eine von vielen. Und die einen sehen das auch so und
00:50:18: andere sehen es nicht. Und die das auch nicht so sehen, ja, das ist denn ihre Meinung. Und
00:50:24: das ist vielleicht gerade zum Abschluss, das gibt ja so den schönen Ausspruch von mir,
00:50:29: ich weiß es gerade nicht mehr, die Quelle. Wenn du sagst, dass es nicht geht, hast du
00:50:33: recht. Aber genauso, wenn du sagst, es geht irgendwie, ich weiß noch nicht wie, hast
00:50:39: du genau gleich recht. Es ist deine Wahrheit. Und wir dürfen loslassen, auch all die Dinge,
00:50:48: die wir vielleicht mitbekommen haben von früher, was richtig und falsch ist, nur das zählt
00:50:52: und nur das gilt und alles muss konform und alles muss dweig sein und auch wieder in die
00:50:58: Individualität gehen. Nämlich jeder ist ein Individuometer, ist einzigartig und sein
00:51:04: so sein und das dürfen wir einfach zusammenbringen. Und loslassen von alles muss konform, alles
00:51:12: muss in dieses Raster passen, sonst ist es nicht gut. Bedeutet aber auch, dass wir loslassen
00:51:19: dürfen, andrehen, solche Klassen hinein zu drücken. Nur wenn du dann so bist, bist
00:51:24: du gut. Was wir natürlich auch sehr häufig finden. Also deswegen, ich glaube, es loslassen,
00:51:30: das freie Denken wieder, das ist das, was wir, was wir lernen dürfen.
00:51:34: Also ich habe ja im letzten Jahr an der Transition wie ich teilgenommen. Ich erzähle jetzt ja
00:51:46: nicht, was ich alles losgelassen habe, aber es war einiges. Wobei ich da natürlich ein
00:51:51: kurzer Einschub machen muss, ich habe auch einiges mitgenommen, etwa, glaube ich, so
00:51:56: fünf Tage und zwei Kilo, weil das Essen im Seminarhotel einfach so unglaublich gut war.
00:52:05: Genau, also ich habe auch einiges mitgenommen. Nicht nur Kilo, auch natürlich ganz viele
00:52:12: neue Erkenntnisse. Und wenn jetzt Hörerinnen da draußen das Gefühl haben, so diese Transition
00:52:19: wie ich da möchte, ich möchte mehr darüber erfahren, wie können sie dich kontaktieren,
00:52:24: so finden sie dich. Also eben alle, die neugierig sind überhaupt da, was kann ich da machen,
00:52:30: ich möchte mich persönlich weiterentwickeln, weil das ist immer das, was ich sage, ist
00:52:33: die Grundvoraussetzung, Neugier an sich selber zu sein und auch Dinge loslassen zu wollen.
00:52:38: Es gibt ganz einfach, es gibt eine Website, die heißt Transition wie.com, da findest du
00:52:43: alle Informationen darauf, da findest du auch die Website Transition.net, da findest du
00:52:49: die Informationen weiter dazu und du kannst uns einfach auch ein E-Mail schreiben an Transition
00:52:54: und Office@transition.net. Ansonsten gibt einfach mein Name ein, Michael Harchen, der ist so
00:53:01: einzigartig, da findest du niemanden, eigentlich, wo du mich auf verschiedensten Kanälen findest
00:53:08: und einfach, wenn es dich anspricht und ich, ich möchte jetzt wirklich als Einladung aussprechen,
00:53:13: sozusagen, wenn du dich eingeladen fühlst, hier einfach eintauchen zu wollen, mehr erfahren
00:53:19: zu wollen, vor allem über dich mehr erfahren zu wollen, da einfach herzlich eingeladen
00:53:24: sein. Wir starten immer so, dass wir einfach mal ins Gespräch gehen schauen, hey, passt
00:53:28: es für dich oder passt es überhaupt nicht. Es ist nicht unbedingt ein Seminar oder ein
00:53:34: Event, wo man sich einfach nur online anmeldet und sagt, ich bin dabei wie in Excel oder
00:53:37: WordPress, sondern es geht hier wirklich darum, ins Gespräch abzugehen zu schauen, entspricht
00:53:43: das auch deinen Vorstellungen, passt das zu dir oder nicht, weil das ist das Wichtige,
00:53:47: weil wie gesagt, es geht um Lebenszeit und wir schätzen das sehr, dass wird die Lebenszeit
00:53:53: der Menschen nicht für was verwenden, wo für sie gar nicht sinnvoll ist oder wo sie vielleicht
00:53:58: auch gar nicht bereiten, offen dafür sind. Spannend. Und noch kurz dein Buch, wo hört
00:54:06: man dein Buch? Sehr gute Frage, das Buch Simplicity Prinzipien der Einfachheit, so viel
00:54:11: zum Thema der Einfachheit, der Verlag hat aktuell, also wir sind ausverkauft, es gibt
00:54:19: nur noch bei mir persönlich ein paar Exemplare. Danke. Wir sind aber gerade dran, natürlich
00:54:25: es neu aufzulegen und weiter zu drucken. Wir werden das allerdings jetzt im Eigenverlag
00:54:32: machen, wir haben die ganzen Rechte wieder zurück vom Verlag. Und es wird, es ist immer
00:54:38: noch verfügbar bei mir persönlich, ich finde das natürlich unter der Webseite Simplicity-Buch.com
00:54:43: da, das braucht natürlich eine eigene Seite dafür, ist ja logisch. Simplicity-Buch, da
00:54:49: komme ich bei Amazon an den Buchhandel, ist es ausgekauft, aber ich habe mich natürlich
00:54:53: noch ein Einfachheitshalber ein bisschen eingedeckt davor, weil sonst würde es ja so kompliziert
00:55:00: werden, wo bekomme ich es her. Also habe ich einen kleinen Stock bei mir noch angelegt,
00:55:07: sehr gerne hier bei mir oder über euch einfach anfragen, ihr könnt es halt gern weiter geben,
00:55:12: weil das da, ich sage, der einfache Weg ist, anstatt zu sagen, hey, es ist nicht mehr
00:55:16: lieferbar, doch ich habe noch ein paar, und die, was würde ich interessieren. Sehr gerne.
00:55:21: Nach dem Podcast nicht mehr. Nein, nach dem Podcast. Erst noch zu Ende hören,
00:55:26: eher logisch. Genau. Ja, dann am nutzigen Gelegenheit und steige in die Abschlussfrage ein, wenn
00:55:37: das so für euch passt, wenn da keine Einwände mehr kommen. Das ist gut. Sehr gerne. Ja.
00:55:42: Ja, Michael, was ist dir in all dem Wandel wirklich wichtig geblieben?
00:55:48: Ich glaube, das, ich glaube, ich weiß, was mir wirklich wichtig geblieben ist, ist immer
00:55:57: auch der Glauber an mich selbst. Der Glauber an mich selbst und dass die Werte, die ich
00:56:03: lebe und die ich habe, auch wenn sie nicht allen gleich gut finden oder so, dass ich
00:56:09: nicht bleibe. Und das möchte ich einfach jedem auch mitgeben, auch wenn es die größten
00:56:14: Lebensherausforderungen, Lebensphasen sind. Letztendlich hat es mir immer geholfen, wenn
00:56:20: ich in schwierigen Situationen war, in privaten, wie im Business, wenn ich mich an meinen ganz
00:56:27: tiefen Werten wieder orientiert habe. Also Themen und Werte, die es eigentlich nicht zu diskutieren
00:56:36: gilt und das sind meine, das können bei anderen sein. Aber sich wieder an diesem auszurichten
00:56:43: und deswegen bin ich eigentlich auch ein Fan davon. Das gibt ja den Begriff, der heißt
00:56:47: normative Führung, nennt man das. Werte sind was, die sind eigentlich nicht so vergänglich.
00:56:53: Die haben eine Konstanz und wenn die Gültigkeit dieser Werte deinem So-sein, deine Authentität
00:57:02: entspricht, dann haben sie häufig auch eine Leben lang Gültigkeit. Und sich an diesen
00:57:07: Werten wieder bewusst zu werden und auszurichten. Und zwar, ich für mich ganz persönlich, wie
00:57:16: im Flugzeug, wem setze ich zuerst die Sauerstoffmaske auf, mir selbst, weil wenn es mir gut geht,
00:57:26: wenn ich in meiner Energien, in meiner Kraft bin, kann ich bestmöglich auch anderen dazu
00:57:32: dienen und für sie da sein. Und deswegen waren das für mich wieder in den Situationen wirklich
00:57:40: meine ganz persönlichen Werte. Das Bewusstsein dafür schaffen, sagen, hey, Puh, wenn ich die
00:57:47: wirklich nehme, dann ist es Zeit, da loszulassen, da anders hinzuschauen und den Fokus vielleicht
00:57:55: wieder auf das zu setzen. Danke viel, vielmals, Michael. Danke vielmals für diesen wirklich
00:58:04: tollen Podcast, für diesen Austausch, für diese vielen Informationen. Es war richtig schön,
00:58:10: und wir schließen hier und da bleibt nur noch auf schön Schweizer Deutsch zu sagen, ciao
00:58:17: zusammen. Das war die Folge 32 von Transformation und Leadership. Heute mit Dr. Michael Harschen,
00:58:32: ein Gespräch voller Klarheit, Inspiration und praktischen Impulsen. Seine Haltung zur
00:58:39: Einfachheit hat uns besonders beeindruckt. Genau, und sicher auch noch zu anderen Punkten
00:58:55: wie LinkedIn etc. Danke, dass du dabei warst. Wenn dir diese Folge gefallen hat, freuen
00:59:00: wir uns extrem über ein Feedback und vor allem über eine weitere Empfehlung. Und wie immer,
00:59:07: bleibt neugierig, bleibt mutig bis zur nächsten Folge von Transformation und Leadership. Ciao
00:59:13: Ciao Zema!
00:59:43: [Musik]